Mit drei Promille in Rosenheim

Betrunkener stürzt Treppe hinab und randaliert in Klinik

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Rosenheim - Bereits in der Nacht auf Samstag, 30. November, wurde zunächst der Rettungsdienst gegen 0.30 Uhr in die Illerstraße gerufen, da dort eine Person offenbar gestürzt war. Wenig später musste auch die Polizei eingreifen:

Vor Ort wurde ein 30-jähriger Mann angetroffen. Er war im Flur ein paar Treppen hinuntergestürzt und hatte sich leicht an den Armen und am Kopf verletzt. Die Ursache war auch schnell gefunden, denn der Mann hatte über drei Promille. 

Im Krankenhaus wurde er behandelt, dort fing er aber an, die Ärzte anzuschreien und letztlich musste die Polizei den Mann in Gewahrsam nahmen. Medizinisch bestand keine Notwendigkeit zur Fortsetzung der Behandlung. Doch statt nach zu Hause zu gehen und in seinem Bett zu schlafen, durfte der Mann in einer Zelle übernachten. Nicht klären konnte die Polizei, ob seine geschilderten Kopfschmerzen nach der Entlassung vom Alkohol oder vom Sturz herrührten.

Wiederholt Einsätze am Klinikum

In jüngerer Vergangenheit war es wiederholt zu Polizeieinsätzen am Krankenhaus gekommen. Erst letzte Woche hatte ein 55-Jähriger die Notaufnahme in Atem gehalten, als er das Klinikpersonal belästigte, wahllos an Türen klopfte und dann auch noch in einen einsatzbereiten Rettungswagen einsteigen wollte. Mitte November war ein 41-Jähriger negativ aufgefallen. Der Mann war derart betrunken, dass er nach einem Sturz die Behandlung verweigerte.

Er schrie wild im Krankenhaus herum und musste von der Polizei zur Dienststelle mitgenommen werden. Dort hatte er dann auch noch Ärger mit seiner Frau, die sich vehement weigerte, ihren "Göttergatten" von der Inspektion abzuholen.

Polizei Rosenheim/mw

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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