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Anwohner melden „große Schlägerei“ - dann nimmt der Fall eine kuriose Wende

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Blaulicht und Warnschild Polizei
Polizei Blaulicht (Symbolbild). © Patrick Seeger/dpa

Rosenheim - Anwohner in der Austraße verständigten in der Nacht auf Sonntag (1. August) gegen 0.45 Uhr die Polizei, dass an der Ecke Au-/Ebersbergerstraße eine größere Schlägerei stattfinden würde.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Die Beteiligten würden sich schlagen und lägen zum Teil schon am Boden herum, hieß es in der Mitteilung. Sofort fuhren mehrere Streifen der Rosenheimer Polizei zur genannten Örtlichkeit. Der Fall nahm auch für die Rosenheimer Polizei eine etwas andere, teils kuriose Wendung. Die Beteiligten „schlugen“ sich nicht, sondern suchten gemeinsam ein herausgefallenes Gebiss. Dass die Beteiligten am Boden lagen, war der starken Alkoholisierung der Beteiligten zu schulden, mit Werten von annähernd drei Promille.

Die Polizei konnte erfragen, dass sich zwei Rosenheimer, ein 62-Jähriger und eine 54-Jährige, zum gemeinsamen Konsum von Alkohol getroffen hatten. Um ihr Bier weiter genießen zu können, ging man auch auf den Balkon. Im Laufe des Trinkens fiel der 54-Jährige ihr künstliches Gebiss aus dem Mund und es landete im Vorgarten bzw. auf die Straße. Die beiden begaben sich dann auf die Suche nach dem Gebiss, doch aufgrund der starken Alkoholisierung der Zwei, konnten sie sich nur schwer auf den Beinen halten. Sie schwankten, fielen teilweise um, standen wieder auf, strauchelten über die eigene Füße und stolperten auch gegenseitig über ihre Körper zu Boden.

Für die Mitteiler entstand dadurch der Eindruck einer Schlägerei. Die Frau erlitt durch einen ihrer Stürze eine kleine Kopfplatzwunde, verweigerte aber die medizinische Versorgung. Die beiden wurden gebeten, sich doch nun lieber schlafen zu legen und die Suche nach dem Gebiss auf den nächsten Tag zu verschieben. Einsichtig nahmen sie den polizeilichen Rat an.

Pressemitteilung Polizei Rosenheim

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