Radarkontrolle in Schechen

B15 mit Autobahn verwechselt - Tagessieger war über 80 Sachen zu schnell unterwegs

Auf der B15 in Höhe Schechen führte die Verkehrspolizei Rosenheim am Dienstag, 30. März eine Radarkontrolle durch. Es hagelte Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote sowie einen Verstoß gegen die Corona Auflagen.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Rosenheim - Am 30. März wurde im Zeitraum von 21.15 Uhr bis 22.45 Uhr durch Beamte der Polizei Rosenheim eine Geschwindigkeitskontrolle auf der B15 im Gemeindebereich von Schechen mittels Laserhandmessgerät durchgeführt, hier gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Kurz vor der Messstelle überholte ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit seinem VW einen anderen Pkw und wurde dabei mit über 140 km/h gemessen. Ihn erwartet ein Bußgeldverfahren, Punkte in Flensburg sowie ein 1-monatiges Fahrverbot.

Kurz darauf wurde ein 39-jähriger Audi-Fahrer aus Rosenheim mit über 180 km/h gemessen. Damit werden ein Bußgeld von mindestens 600 Euro, Punkte in Flensburg und ein 3-monatiges Fahrverbot fällig. Die Bußgeldstelle wird eine Erhöhung des Bußgeldsatzes wegen deutlicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit prüfen. Schließlich wurde noch ein 55-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit 126 km/h gemessen.

Bei der anschließenden Kontrolle wurde beanstandet, dass sich zu viele Personen im Fahrzeug befanden. Unter anderem konnte ein 2-jähriges Kind ohne jegliche Sicherung auf dem Schoß der Mutter festgestellt werden. Hier wurde die Weiterfahrt unterbunden und erst nachdem die überzähligen Personen in ein herbeigerufenes Taxi umgestiegen waren, konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Den 55-Jährigen erwarten nun gleich mehrere empfindliche Bußgelder.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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