Er wollte in Rosenheim mit Rettungswagen wegfahren

Betrunkener hält Notaufnahme und Polizei in Atem

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Das Klinikum Rosenheim.

Rosenheim - Am Sonntagmittag, 24. November, sorgte ein Betrunkener im Klinikum für eine Menge "Action". Personal und Polizei hatten deswegen alle Hände voll zu tun.

Gegen 13 Uhr befand sich ein 55-jähriger Mann aus Rosenheim in der Notaufnahme des Klinikums in der Pettenkoferstraße. Er belästigte dort ständig das Klinikpersonal, ohne das eine medizinische Notwendigkeit für ihn bestand. Sein Verhalten wurde mehr und mehr aufdringlicher und die Ärzte baten den Mann doch endlich nach Hause zu gehen, da er den Klinikbetrieb störe.

Der Mann leistete dieser Anweisung jedoch keine Folge und marschierte stattdessen weiter im Klinikum herum, klopfte an Türen und sprach andere Mitarbeiter an. Als die Polizei um Hilfe gebeten wurde, war der Rosenheimer gerade dabei, bei der Zufahrt der Notaufnahme in einen Rettungswagen einzusteigen. Es machte den Eindruck, als ob er sich auf die auf die Patientenliege niederlassen wolle.

Der Mann war sichtlich alkoholisiert und gab an, dass er nicht nach Hause könne. Den Beamten blieb keine andere Wahl - sie nahmen den Mann in Gewahrsam. Er durfte seinen Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen und zeigte sich dafür letztlich nach Polizeiangaben sogar dankbar.

Schon letzte Woche Randale

Erst vergangene Woche hatte ein 41-Jähriger für Aufregung gesorgt, als er betrunken aus einem Auto eines Arbeitskollegen fiel und sich dabei im Gesicht verletzte.

Im Klinikum Rosenheim angekommen, randalierte er in der Notaufnahme und verweigerte die Behandlung. Auch mit seiner Frau verscherzte es sich der Betrunkene gehörig, denn sie weigerte sich, ihren "Göttergatten" aus dem Krankenhaus wieder abzuholen.

Polizei Rosenheim/mw

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