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Kontrolle am Münchner Flughafen

Bundespolizisten nehmen gesuchte Diebin (29) aus Rosenheim fest

Wenn man bei den Falschen seine Schulden nicht bezahlt, können einem schnell größere Probleme ins Haus stehen. Das musste jetzt eine 29-jährige Rumänin feststellen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Flughafen München/Rosenheim – Die junge Dame wurde von der bayerischen Justiz gesucht, weil sie eine gegen sie verhängte Geldstrafe nur zum Teil bezahlt hatte. Bei ihrer Ankunft aus Bukarest hat sich die Gesuchte am Mittwoch (30. März) im Fahndungsnetz der Bundespolizei verfangen. Die Beamten entdeckten bei der Kontrolle der Rosenheimerin zwei Fahndungsnotizen. Am Flughafen bezahlte die Osteuropäerin den geforderten Restbetrag nun vollumfänglich.

Das Amtsgericht in Rosenheim hatte gegen die 29-Jährige bereits Anfang 2019 einen Strafbefehl wegen Diebstahls erlassen, die Angeklagte zu 2400 Euro Geld- oder 60 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Nachdem das Urteil Rechtskraft erlangt hatte, hatte die Verurteilte wohl mit dem Gericht Ratenzahlung vereinbart und offenbar ein paar Monate lang auch regelmäßig Geld an die Staatskasse überwiesen. Im Oktober letzten Jahres waren dann die Zahlungen offenbar aus- und ein Restbetrag von 815 Euro an Justizschulden übriggeblieben. Die säumige Zahlerin war wohl für die bayerische Justiz auch nicht mehr greifbar. Daher schrieb die Staatsanwaltschaft in Rosenheim die Untergetauchte unmittelbar mit Vollstreckungshaftbefehl zur Fahndung aus.

Laut aktuellem Haftbefehl hatte die Gesuchte noch eine Reststrafe von eben diesen 815 Euro plus 162,67 Euro für die Verfahrenskosten zu bezahlen oder ersatzweise 20 Tage Haft abzusitzen. Zusätzlich hatten die Münchner Strafverfolger die gebürtige Bukaresterin noch als Beschuldigte in einem anderen Strafverfahren zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben und die Polizeibehörden um Übermittlung der aktuellen Ladeadresse der Frau gebeten.

Nachdem Bundespolizisten am Münchner Flughafen die Diebin jetzt kurz nach Ihrer Ankunft aus ihrer Geburtsstadt verhaftet hatten, übergab sie die geforderte Geldsumme inklusive ihrer aktuellen Wohnanschrift an die Beamten. So konnte die Festgenommene nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Wache auch wieder verlassen und ihre Heimfahrt antreten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim