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Ungewöhnlicher Vorfall in Rosenheim

Truck will Polizei mit Heizöl beliefern – und „macht alles falsch, was man falsch machen kann“

Ein ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich am Mittwoch (21. September) gegen 12 Uhr, bei der Verkehrspolizei Rosenheim. Was war passiert?

Rosenheim – Ein Lastwagen wollte Heizöl anliefern. Doch ein Blick auf die Ladefläche des 7,5 Tonners machte die Polizeibeamten recht stutzig. Schnell stellten sie fest, dass hier einiges nicht vorschriftsgemäß war. Aus diesem Grund wollten die Beamten den Truck und den 32-jährigen Fahrer aus dem Landkreis München genauer unter die Lupe nehmen, wie es in einer Presseaussendung heißt.

Truck will Polizei mit Heizöl beliefern

Während der intensiven Kontrollen fand man heraus, dass die Fahrerlaubnis des 32-Jährigen für das Führen von Lastkraftwägen bereits seit April 2022 abgelaufen war. Auch war der Fahrer nicht im Besitz eines sogenannten ADR-Scheins. Zudem waren am Laster keine orangefarbenen Warntafeln angebracht. Das Heizöl wurde in einem IBC (Wassercontainer), einem Kanister und in einem Lagertank transportiert. Jedoch war keines der Versandstücke gefahrgutrechtlich gekennzeichnet.

… und „macht alles falsch, was man falsch machen kann“

Lagertanks für Heizöl sind nicht für den Straßentransport zugelassen, da sie die erhöhten Stabilitätsanforderungen für den Straßenverkehr nicht erfüllen. Erschwerend hinzu kam, dass die Ladung kaum gesichert war. Auch ein Beförderungspapier, weitere gefahrgutrechtliche Dokumente, Feuerlöscher und weitere gefahrgutrechtliche Ausrüstungsgegenstände konnte der Fahrer allesamt nicht vorzeigen. „Zusammenfassend kann man sagen, dass bei diesem Transport fast alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann“, so die Polizei weiter in der Meldung.

Die Weiterfahrt wurde entsprechend bis zum Eintreffen eines Ersatzfahrers mit einer gültigen Fahrerlaubnis und der Herstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes unterbunden. Der Fahrer und der Halter konnten nebenbei auch einem Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis beziehungsweise Ermächtigung als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis nicht entkommen. Zu guter Letzt werden gegen weitere Beteiligte Ordnungswidrigkeitsverfahren mit vierstelligen Bußgeldern eingeleitet.

mck/VPI Rosenheim

Rubriklistenbild: © David Inderlied/dpa/Symbolbild

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