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„Stricher“, „Schlampe“ und Todesdrohung: Raublinger (64) rastet nach Unfall im McDrive völlig aus

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McDonald's Symbolbild
McDrive (Symbolbild). © Jan Woitas/dpa

Rosenheim - Ein Autofahrer (51) aus Rosenheim wartete am Montagabend (13. September) mit seinem Pkw in einer Fahrzeugschlange vor einem Schnellrestaurant am sogenannten „Drive In“ in der Klepperstraße. Hinter dem Rosenheimer befand sich ein Autofahrer (64) aus Raubling - mit Folgen:

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Als sich die Fahrzeugschlange gegen 20 Uhr in Bewegung setzte, fuhr der 64-Jährige auf den vor ihm fahrenden Pkw des Rosenheimers auf. Es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro und die beiden Beteiligten wollten anschließend die Personaldaten austauschen. Doch nun legte aber der Raublinger plötzlich den Rückwärtsgang ein und fuhr einfach von der Unfallstelle davon, ohne sich weiter um die Sachlage zu kümmern.

Über das Kennzeichen konnten die Rosenheimer Beamten den Fahrer nach kurzer Zeit antreffen. Der 64-Jährige stand sichtlich unter Alkoholeinfluss. Einen Atemalkoholtest verweigerte er. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernen vom Unfallort ein.

Auf der Dienststelle, kurz vor der Durchführung einer Blutentnahme, wurde der 64-Jährige dann mehr und mehr aggressiv. Er betitelte die Beamten als „Stricher“ und „Drecksäue“. Eine 24-jährige Beamtin beschimpfte er als „Drecksschlampe“. Weiter drohte er den Beamten, dass er sie alle erschießen werde, untermauerte die Äußerung dadurch, dass er mit seinen Fingern symbolisch eine Pistole bildete und die Hand gegen die Beamten streckte. Weitere Folge für den Raublinger wird ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung sein. 

Pressemitteilung Polizei Rosenheim

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