Eine folgenschwere Vollbremsung in Rosenheim

Streit wegen Auffahrunfall - Mann (55) tritt auf Auto des Verursachers ein

Am Abend des 16. Februars gab es gegen 18 Uhr in der Äußeren Münchener Straße einen Unfall. Wütend über den Vorfall stritten sich beide Unfallbeteiligte vor Ort und beschimpften sich gegenseitig. Die Polizei leitete ein Verfahren gegen beide ein.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Rosenheim - Zunächst fuhr ein 53-jähriger Autofahrer aus Rosenheim, die Äußere-Münchener-Straße, in Fahrtrichtung Rosenheimer Innenstadt, hinter ihm fuhr ein 55-jähriger Mann aus Bad Feilnbach. An der Einmündung zur Enzenspergerstraße schaltete die Ampel auf „Rot“ um. Der 53-Jährige bremste und der 55-jährige Autofahrer fuhr daraufhin auf. Durch den Aufprall wurde der Rosenheimer leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Der 55-Jährige stieg nach Zeugenaussagen nach dem Aufprall sofort aus und trat mit seinen Füßen gegen den Pkw seines Unfallgegners sowie gegen dessen Seitenspiegel. Es entstand dann unter den Unfallbeteiligten sowie den nach und nach ausgestiegenen Mit- beziehungsweise Beifahrern der Beteiligten ein lauter Streit. Man warf sich gegenseitig beleidigende Äußerungen und unzählige „Kraftausdrücke“ vor.

Für die Beamten dauerte es ein wenig, die Gemüter vor Ort zu beruhigen. Der Unfall wurde aufgenommen und gegen alle Beteiligte ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Geprüft werden muss derzeit noch, inwieweit ein Sachschaden durch den Fußtritt entstanden ist, auch hier laufen Ermittlungen wegen Sachbeschädigung. Der 53-jährige Rosenheimer gab an, dass er durch den Unfall Schmerzen im Nackenbereich habe, Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen seinen Unfallgegner sind eingeleitet.

Pressemitteilung Polizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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