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Über 40.000 Dollar für Schleusung

Rosenheim – Die lange Reise von vier Minderjährigen aus Afghanistan hat am Rosenheimer Bahnhof ein plötzliches Ende gefunden.

Sie sind am Montag, den 14. Januar, während der Zugfahrt von Kufstein Richtung München auf Fahnder der Bundespolizei getroffen. Nach ersten Erkenntnissen haben sich Schleuser an der Flucht der jungen Afghanen erheblich bereichert.

In zwei EuroCity-Zügen kontrollierten die Bundespolizisten am Nachmittag und am Abend jeweils zwei Jugendliche. Keiner der vier hatte Papiere dabei. Eigenen Angaben zufolge handelte es sich um afghanische Staatsangehörige im Alter zwischen 15 und 16 Jahren. Alle vier erklärten, dass sie über die Türkei nach Europa gekommen wären. Hierfür hätten sie sich Schleusern anvertraut, die für ihre kriminellen Dienste pro Person über 10.000 Dollar verlangt haben sollen. Zum einen seien hierfür Verwandte aufgekommen, zum anderen mussten die Minderjährigen den Schlepperlohn monatelang selbst abarbeiten.

Die zwei 15-Jährigen wurden der Obhut des Jugendamtes anvertraut, die beiden Älteren der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet. Um ihren Schleppern das Handwerk zu legen, hat die Bundespolizei in Rosenheim die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit alle Angaben der unerlaubt eingereisten Minderjährigen aus.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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