Mutmaßlicher Täter in Klinik eingewiesen

Nach Attacke an Bahnhof Kolbermoor: Vom Opfer fehlt jede Spur

Kolbermoor - Nachdem er am 11. Juli im Zug ohne Grund einen Mann angegriffen hatte, wurde ein 40-Jähriger mit richterlichem Beschluss in eine Klinik eingewiesen. Vom Opfer fehlt jedoch immer noch jede Spur. Die Polizei bittet um Hinweise.

Die Pressemeldung im Wortlaut: 

Die Ermittlungen gegen einen 40-jährigen Deutschen, der am 11. Juli offenkundig einen Mann im Zug geschlagen und anschließend am Bahnsteig in Kolbermoor mit einem Messer herumgefuchtelt hat, sind nach Auskunft der Rosenheimer Bundespolizei so gut wie abgeschlossen. 

Auf einen von der Bundespolizei veröffentlichten Aufruf hin, meldeten sich mehrere Zeugen, die sachdienliche Angaben machen konnten. Auch die gesicherten Video-Aufzeichnungen, die mit den im Regionalzug und am Bahnsteig installierten Kameras angefertigt worden waren, lassen nach einer ersten Einschätzung den Tathergang weitgehend nachvollziehen.

Der festgenommene mutmaßliche Gewalttäter, bei dem laut polizeilichem Datenbestand von einer psychischen Störung auszugehen ist, wurde inzwischen auf richterliche Anordnung hin in einer Klinik untergebracht. 

Von dem Geschädigten fehlt jedoch jede Spur. Offenbar hat sich dieser nach dem Halt am Bahnhof Kolbermoor rasch vom Tatort entfernt. 

Der bislang unbekannte Geschädigte wird gebeten, sich unmittelbar persönlich oder telefonisch unter 0 80 31 / 80 26 21 02 bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim zu melden.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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