Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Beißen, kratzen, schlagen auf der Wache

Rosenheim - Im Nachtzug aus Kufstein schnappte die Bundespolizei ein illegal eingereistes Pärchen aus Nigeria. Auf der Polizeiwache eskalierte dann die Lage:

Am Montag (8. April) haben sich zwei unerlaubt eingereiste Nigerianer in Rosenheim mit Gewalt den Anordnungen der Bundespolizei widersetzt. Einer Beamtin wurde sogar in die Hand gebissen. Nun müssen sich die Afrikaner nicht nur wegen illegaler Einreise, sondern auch noch wegen Widerstands verantworten. Beide werden das Land wieder verlassen müssen.

Im Nachtzug aus Kufstein unterzogen Raublinger Schleierfahnder ein afrikanisches Pärchen einer Kontrolle. Weder der 34-jährige Mann noch seine gleichaltrige Ehefrau hatten die für den beabsichtigten Aufenthalt erforderlichen Papiere. Gegenüber den eingeschalteten Bundespolizisten gaben die nigerianischen Staatsangehörigen an, dass sie schon seit einiger Zeit in Italien als Flüchtlinge gelebt hätten. Dort gäbe es jedoch keine Perspektive und daher wollten sie jetzt in Deutschland bleiben und arbeiten. In der Dienstelle der Bundespolizei wurde ihnen eröffnet, dass sie jeweils wegen unerlaubter Einreise angezeigt würden. Dass sie nach Italien zurückkehren müssten, entsprach ganz und gar nicht ihren Vorstellungen. Als sie dann auch noch einen Teil ihres mitgeführten Geldes als Sicherheit für das aufenthaltsrechtliche Verfahren hinterlegen sollten, eskalierte die Situation.

Die Frau weigerte sich die angesetzten 1.000 Euro zu zahlen und versuchte, die einbehaltene Geldbörse mit allen Mitteln wieder an sich zu nehmen. Dabei schlug sie um sich, kratzte eine Beamtin und biss ihr sogar in die Hand. Als der Ehemann der aufbrausenden Nigerianerin seine Frau nicht minder gewaltsam unterstützen wollte, mussten die Bundespolizisten auch ihn mit Handschellen „bändigen“. Auf die Eheleute kommen jeweils Strafanzeigen wegen unerlaubter Einreise und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu. Bevor sie das Land verlassen müssen, werden sie allerdings noch einen Termin beim Strafrichter haben.

Pressemeldung Bundespolizei

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Kommentare