Am Weg nach Rosenheim

A93: 54-Jähriger musste bei Einreise 5.100 Euro berappen

Rosenheim - Um 5.100 Euro ärmer ist ein 54-jähriger Ungar nach seiner Fahrt Richtung Rosenheim: Wie sich bei einer Grenzkontrolle rausstellte, wurde nach dem Mann via Haftbefehl gesucht. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Ein Ungar hat Sonntagnacht, dem 8. März, im Rahmen der Grenzkontrollen auf der A93 seinen Geldbeutel leeren dürfen. Der 54-jährige Beifahrer eines in Ungarn zugelassenen Pkw musste auf Höhe Kiefersfelden rund 5.100 Euro zahlen, ehe er seine Reise in Richtung Rosenheim fortsetzen konnte.

Wie sich bei der Überprüfung seiner Personalien durch die Bundespolizei herausstellte, wurde der Mann mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten gesucht. Demnach hatte ihn das Amtsgericht in Kaufbeuren Ende 2016 wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.800 Euro verurteilt. Außerdem hatte die Justiz Verfahrenskosten von knapp 300 Euro veranschlagt. Sofern der ungarische Staatsangehörige nicht hätte zahlen können, wäre er ersatzweise für 120 Tage in eine Haftanstalt eingeliefert worden. Dank seiner finanziellen Situation blieb ihm der Gang ins Gefängnis erspart, sodass er nach dem Begleichen der vierstelligen Justizschulden weiterfahren durfte.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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