Am Wochenende hagelte es Anzeigen

Rosenheimer Bundespolizei verhindert 30 illegale Einreiseversuche

Rosenheim/A93 - Im Zeitraum vom Samstag, den 03.Oktober bis Sonntag, den 04.Oktober gelang es Bundespolizeibeamten zahlreiche Einreiseversuche abzuwenden, die nicht über die erforderlichen Einreisedokumente verfügten.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Immer wieder treffen die Beamten auf Ausländer, die versuchen, mit falschen oder gefälschten Papieren nach Deutschland zu gelangen. In der Grenzkontrollstelle nahe Kiefersfelden entlarvten die Bundespolizisten eine italienische Identitätskarte als Fälschung. Der scheinbare Ausweisinhaber hatte das Lichtbild austauschen lassen, um nach Deutschland reisen zu können und musste für diese Manipulation nach eigenen Angaben 3.500 Euro aufbringen. Der Schwindel flog jedoch auf und der 29-Jährige wurde wegen versuchter unerlaubter Einreise sowie Urkundenfälschung angezeigt.

Ein 20-Jähriger, der mit einem Fernbus unterwegs war, hatte sich mit einer griechischen Identitätskarte ausgewiesen. Als die Bundespolizisten seinen Ausweis genauer in Augenschein nahmen, entdeckten sie sofort, dass es sich um eine Totalfälschung handelt. Damit konfrontiert, gestand der junge Mann ein, tatsächlich Palästinenser zu sein. Mit Anzeigen wegen des illegalen Einreiseversuchs und der Urkundenfälschung im Gepäck musste er das Land wieder verlassen.

Tags zuvor überprüften die Beamten die Insassen eines Busses aus Italien. Unter ihnen befand sich ein pakistanischer Staatsangehöriger, der sich die Einreise mit einer Fälschung erschwindeln wollte. Der Reisepass des 29-Jährigen war laut Lichtbildseite erst im Sommer dieses Jahres ausgestellt worden. Das abgegriffene Dokument sowie die bis zu fünf Jahre alten Stempel im Pass sprachen jedoch eine andere Sprache. Das musste schließlich auch der Pakistaner eingestehen. Die Bundespolizei zeigte den Mann an, verweigerte ihm die Einreise und wies ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurück.

Seit offenbar mehreren Jahren weist sich ein Moldauer, der nach ersten Erkenntnissen einen festen Wohnsitz und eine eigene Firma in Italien hat, mit einer gefälschten rumänischen Identitätskarte aus. Die Bundespolizisten auf der A93 konnte er damit jedoch nicht täuschen. Dass das Dokument falsch sei, habe er angeblich nicht gewusst, doch seine scheinbare Unwissenheit kann ihm in diesem Fall nicht helfen. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen versuchter, unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung strafrechtlich verantworten müssen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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