Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

An Bahnübergang in Stephanskirchen

Lkw reißt an Bahnübergang Oberleitung ab - beide Hinterreifen durch Spannung geplatzt

Im Stephanskirchener Ortsteil Hofmühle riss am Mittwochnachmittag (12. Mai) gegen 15.30 Uhr ein Lkw eine Oberleitung der Bahn ab. Es gab einen Kurzschluss und beide Hinterreifen des Lkw platzten durch die hohe Spannung.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Stephanskirchen - Ein 29-jähriger Lkw-Fahrer aus Rosenheim befuhr mit seinem Kipper die Gemeindeverbindungsstraße von Sims in Richtung Hofmühle im Gemeindegebiet von Stephanskirchen. Als der Rosenheimer von einer Baustelle startete, war die gesamte Ladefläche noch ausgefahren.

Nach derzeitigen Ermittlungen blinkte im Display auch die dazugehörige Warnleuchte, die der Lenker vermutlich übersehen hatte. Auf Höhe Landlmühle befindet sich ein Bahnübergang. Als der 29-Jährige den Übergang querte, blieb die Ladefläche des Lkw in der Oberleitung hängen. Es gab einen elektrischen Kurzschluss mit Funkenflug. Auch der Lkw stand unter Strom, die beiden Hinterreifen platzten mit einem lauten Knall. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt.

Bei der Bahnstrecke handelt es sich um ein Nebengleis, überwiegend für den gewerblichen Güterverkehr. Die Deutsche Bahn sperrte den Zugverkehr und erdete die Stromleitung. Es dürfte ein Gesamtschaden von rund 6000 Euro entstanden sein. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Instandsetzung dauerte mehrere Stunden. Da es sich um ein Nebengleis handelte, kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen im Bahnverkehr.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © pa/Symbolbild

Kommentare