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Der Vermisste ist auf Medikamente angewiesen:

Vermisst: 57-Jähriger mit Glück im Unglück

Bad Endorf - Polizei und Bundespolizei, Rettungshundestaffel und Rotes Kreuz: Sie alle suchten am Samstagabend nach einem 57-Jährigen. Dieser hatte Glück im Unglück:

Großes Glück dürfte ein 57-jähriger Bad Endorfer gehabt haben, der am Sonntag ab der Mittagszeit von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet wurde und von dem bis in die späten Abendstunden jede Spur fehlte. Die Polizei und mehrere Hundeführer hatten bereits alle denkbaren Aufenthaltsorte abgesucht und nachdem dies erfolglos blieb, wurde dann die Feuerwehr Bad Endorf zur Unterstützung bei der Suche angefordert.

Zeitgleich mit einem Großaufgebot von weiteren Hundestaffeln von BRK und anderen Hilfsorganisationen wurde das gesamte Ortsgebiet der Marktgemeinde in der Dunkelheit und dichtem Nebel abgesucht da es keinerlei Anhaltspunkte für einen möglichen Aufenthaltsort gab. Die Feuerwehr Bad Endorf bot dazu allein über 30 Einsatzkräfte auf und schickte den gesamten verfügbaren Fuhrpark von sechs Einsatzfahrzeugen in alle Bereiche des Gemeindegebietes. Auch die Ortsfeuerwehr Antwort stellte nochmals 10 Mann zur Unterstützung der Suchaktion ab. Von der Funkzentrale im Bad Endorfer Feuerwehrhaus aus wurde die Absuche des Ortsgebietes inklusive aller Fußwege und Vorgärten koordiniert.

Bei dem vermissten Mann musste von einem kritischen Gesundheitszustand ausgegangen werden, da er regelmäßig Medikamente benötigt und diese seit längerer Zeit nicht mehr eingenommen hatte. Nach nur etwa einstündiger Suche fand dann ein Suchtrupp der Bad Endorfer Feuerwehr die Person liegend auf einem Parkplatz eines Supermarktes im Gewerbegebiet auf. Nach bisheriger Erkenntnis war der Mann aus unklarer Ursache bereits Stunden zuvor dort ohne Fremdeinwirkung gestürzt und dieser Unfall blieb offenbar auf dem weitläufigen Parkplatz unbemerkt.

Zwar kam es sturzbedingt wohl zu keinen gravierenden Verletzungen, der Mann blieb jedoch in seiner Verwirrung bis gegen Mitternacht auf dem kalten Pflasterbelag liegen bis ihn dort die Feuerwehrmänner entdeckten. Lediglich mit erheblicher Unterkühlung aber sonst nach erstem Anschein ohne gravierende körperliche Schäden wurde der Mann von der Feuerwehr einem Rettungswagenteam des BRK übergeben.

Wäre die Suche nicht so rasch erfolgreich gewesen dürfte der Endorfer seine missliche Lage vermutlich bis zum nächsten Morgen durch die niedrigen Außentemperaturen nicht so ohne weiteres überlebt haben.

Pressemeldung Feuerwehr Bad Endorf

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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