A8-Ausbau bedeutet gravierende Eingriffe ins Landschaftsbild

Rohrdorf - Wenn zwischen Rosenheim und Bernauer Berg gebaut wird, sind Erdbewegungen enormen Ausmaßes die Folge. Das zeigt der Vorentwurf.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Donnerstag berichtet, gab Rohrdorfs Bürgermeister Christian Praxl in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen Überblick über den aktuellen Stand der Planungen im Gemeindegebiet Rohrdorf.

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Demnach soll die neue Autobahntrasse mit sechs Fahrspuren plus zwei Standstreifen von 17 Metern auf etwa das Doppelte verbreitert werden. Thansau soll künftig mit bis zu sechs Meter hohen Erdwällen als Sicht- und Lärmschutz abgeschirmt werden. Von der Innbrücke bis zur Rastanlage Samerberg sind Lärmschutzwände mit bis zu acht Metern Höhe vorgesehen. Im Bereich von Geiging/Apfelkam wird die bestehende Überführung nach Geiging aufgelassen, dafür soll östlich davon aber eine neue Brücke gebaut werden. Auch die Ausfahrt Achenmühle in Fahrtrichtung München soll nach Westen rücken.

Die Planungen für den A8-Ausbau sind bisher allerdings noch nicht genehmigt. Sie liegen derzeit zur Prüfung beim Bundesverkehrsministerium.

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