CSW Degerndorf–Brannenburg–Flintsbach in Berlin

„MehrgenerationenSPORT“ wird von Bundeskanzlerin Merkel ausgezeichnet

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Bundeskanzlerin Angela Merkel, Schirmherrin von startsocial e.V., und Dr. Dieter Düsedau, Gründer von startsocial e.V., überreichen die startsocial-Urkunde an Evi Faltner und Sebastian Wiesener von MehrgenerationenSPORT des Christlichen Sozialwerks Degerndorf–Brannenburg-Flintsbach.

Berlin - Am 20. Juni fand im Bundeskanzleramt in Berlin die startsocial-Preisverleihung mit Bundeskanzlerin Merkel statt. Auch das Christliche Sozialwerk mit dem Programm "MehrgenerationenSport" wurde ausgezeichnet.

Das Christliche Sozialwerk Degerndorf–Brannenburg–Flintsbach (CSW) ist als Träger des Mehrgenerationenhauses Flintsbach für ihre Innovationen und Ideen bekannt. Das Projekt „MehrgenerationenSport“ erfuhr jetzt eine herausragende Auszeichnung. 

Aufgenommen in das von Bundeskanzlerin Angela Merkel geförderte Bundesobjekt „startsocial“, welches sich um ehrenamtliche soziale Initiativen mit einem bundesweiten Wettbewerb kümmert, kam „MehrgenerationenSport“ von 300 Teilnehmern bundesweit in die Auswahl der besten 25. Das bedeutete eine Einladung in das Bundeskanzleramt in Berlin, mit persönlicher Auszeichnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

„Sie legen los und packen an"

In der Feierstunde, an der Projektmanager Sebastian Wiesener, stellvertretende Geschäftsführerin Eva Faltner und Verwaltungsrat Johann Weiß teilnahmen, dankte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrer Ansprache den Initiativen der startsocial-Bundesauswahl stellvertretend für alle ehrenamtlich Engagierten in Deutschland. 

Sie hob deren Einsatz für das Miteinander in der Gesellschaft hervor: „Sie legen los und packen an, wenn Not am Mann oder Not an der Frau ist. Das ist die Einstellung eines Miteinanders, wie wir es in unserer Gesellschaft brauchen. Das erst ist der Zusammenhalt einer Gesellschaft. Man kann ihn nicht von irgendeiner politischen Bühne aus befehlen, sondern das ist gelebte Solidarität. Politik kann das überhaupt nicht allein leisten.“ 

Sportprogramm, bei dem das Miteinander besonders wichtig ist

Das Projekt MehrgenerationenSPORT wurde in Berlin mit folgendem Inhalt vorgestellt. „Der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft nimmt massiv zu. Für viele ist bereits der Alltag körperlich eine Herausforderung. Darunter leidet ihre Mobilität und Selbstständigkeit. Bewegung ist die beste Prävention gegen Stürze, Depression und Demenz. Für Senioren mit kognitiven und körperlichen Einschränkungen gibt es aber nur wenig Angebote. Gerade die, die ihr Leben lang Mannschaftssport gemacht haben und in den Vereinen voll integriert waren, fallen auf einmal aus dem Vereinsleben und es fehlt ihnen dann nicht nur die sportliche Betätigung. Rückzug und Vereinsamung drohen

MehrgenerationenSPORT integriert diese Menschen wieder in unsere Gesellschaft, durch ein Sportprogramm, bei dem das Miteinander ebenso wichtig ist wie die Bewegung. Dabei setzt das Projekt auf die drei Säulen: Ambulantes Sportprogramm für Pflegebedürftige zu Hause, die Sportgruppe „fit für 100“ sowie „Sport und Tourismus“ mit einer Verleihstation für Therapie- E-Tandems sowie Wandergruppen für Menschen mit Demenz.

Pressemeldung Christliches Sozialwerk Degerndorf–Brannenburg–Flintsbach

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