Bayernpartei auf Exkursion

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Großkarolinenfeld - Die Bayernpartei war jetzt für einen Praxistag zum Thema erneuerbare Energien auf dem Hof der Familie Lausch in Petzenbichl bei Tattenhausen zu Gast.

Einen Praxistag für erneuerbare Energien führte kürzlich die Bayernpartei auf dem Hof der Familie Lausch in Petzenbichl bei Tattenhausen durch. Parteivorsitzender Florian Weber konnte dabei zahlreiche Bürger, die Mandatsträger der BP und Bezirksrat Hubert Dorn begrüßen. Dabei wurden alle Themen der erneuerbaren Energien auch im Praktischen Einsatz behandelt. Hofbesitzer und Kreisrat Sepp Lausch machte Führungen durch die Biogasanlage und stellte sich den Fragen der Interessenten. Lausch, Fachagrarwirt für erneuerbare Energien, verwies auch darauf das mit dieser 100kw elektrisch großen, rein bäuerlichen Anlage Strom für rund 180 durchschnittliche 4 – Personenhaushalte erzeugt und zusätzlich noch 5 Haushalte mit Wärme versorgt werden.

Biogas

In verschiedenen Vorträgen zeigten die fachkundigen Referenten Potenziale, aber auch Probleme von Windkraft, Wasserkraft und Photovoltaik auf. Parteivorsitzender Florian Weber kritisierte auch in der anschließenden Diskussion den Verkauf der bayerischen Wasserkraftwerke entlang des Inns unter CSU- Regie an einen österreichischen Investor. Auch die Speicherung von Energie nahm breiten Raum ein. Kreisrat Sepp Lausch ging in seinem Vortrag auf das Energiekonzept der Bayernpartei ein und forderte die Macht der vier großen Energiekonzerne zu brechen, Stromerzeugung zu dezentralisieren und damit schon allein die Leitungsverluste von Strom von rund 15% zu vermindern. Außerdem sollten Gewinne aus der Stromerzeugung „sozialisiert“ werden. Auch mit einer „Abwrackprämie für Umwälzpumpen, Kühlschränke und Kühltruhen könnten bis zu 5% Energie in Deutschland eingespart werden. Von den Dorfhelferinnen ausgezeichnet mit Kaffe und Kuchen versorgt diskutierten die Anwesenden noch länger über erneuerbare Energien, bevor Gastgeber Florian Weber den recht erfolgreichen und interessanten Praxistag mit der Bitte um weitere Unterstützung der Bayernpartei zum Wohle unseres Bayernlandes schloss.

Pressemitteilung Sepp Lausch Kreisrat

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