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Brenner-Nordzulauf

Vier mögliche Trassenverläufe zwischen Grafing und Ostermünchen in der Auswahl

Vier mögliche Trassenverläufe zwischen Grafing und Ostermünchen in der Auswahl
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Bei allen Grobtrassen gibt es aufgrund der hügeligen Topografie des Planungsraums Tunnelanteile und Brücken. Von der Verknüpfungsstelle Ostermünchen kommend verlaufen alle vier Varianten westlich der Bestandsstrecke in Richtung Norden.

Vier mögliche Trassenverläufe gibt es für die neue Bahnstrecke zwischen Grafing und Ostermünchen. So lautet das Zwischenergebnis bei den Planungen für den nördlichsten Neubauabschnitt des Bahnprojekts Brenner-Nordzulauf. Im kommenden Jahr soll der gesamte Verlauf der Strecke feststehen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Landkreis Rosenheim / Ebersberg - Im August hatte das Projektteam der Deutschen Bahn die Suche nach möglichen Streckenverläufen zwischen Ostermünchen und Grafing gestartet. Dazu waren die Bürger:innen im Rahmen des Planungsdialogs eingeladen, über eine Online-Anwendung aktiv bei der Trassenfindung mitzuwirken. Insgesamt 202 Bürgervorschläge gingen beim Projektteam ein. Aus den Streckenvorschlägen der Bürger:innen und auf Basis eigener Planungen hat die DB nun vier mögliche Grobtrassen entwickelt.
 
„Alle vier Varianten verfolgen das Ziel, Eingriffe in die Umgebung zu minimieren. Deshalb war uns wichtig, die Menschen vor Ort in die Planungen einzubeziehen. Wir halten Wort und haben mit der Beteiligung eine Planung, die transparent und nachvollziehbar ist“, sagt DB-Gesamtprojektleiter Matthias Neumaier. Dazu hat das Planungsteam jeden einzelnen der Bürgervorschläge hinsichtlich der Auswirkungen auf Menschen, Natur und die technischen Anforderungen geprüft und bewertet.
 
„Die Grobtrassen sind eine Kombination aus den Vorschlägen der Bürger:innen und den Überlegungen des technischen Planungsteams“, erklärt Dieter Müller, Projektabschnittsleiter der DB. „Die vier Grobtrassen zeigen eine hohe Übereinstimmung mit den Vorschlägen der Menschen aus der Region.“
 
Bei allen Grobtrassen gibt es aufgrund der hügeligen Topografie des Planungsraums Tunnelanteile und Brücken. Von der Verknüpfungsstelle Ostermünchen kommend verlaufen alle vier Varianten westlich der Bestandsstrecke in Richtung Norden. Auf Höhe von Schammach werden alle Grobtrassen wieder mit der Bestandstrecke gebündelt. Insbesondere im südlichen Bereich weisen die Varianten viele Übereinstimmungen mit den Bürgervorschlägen auf.
 
Eine Trassenführung östlich der Bestandsstrecke wurde vom Planungsteam als nicht machbar bewertet. Hier sind die Raumwiderstände aufgrund der größeren Ortschaft Aßling und aufgrund von Naturschutzgebieten zu hoch. Zahlreiche Bürgervorschläge führten zudem entlang der Bestandsstrecke. Das Planungsteam hat diese Ideen geprüft. Ein durchgängiger Verlauf entlang der bestehenden Gleise wurde jedoch aus drei Gründen nicht weiterverfolgt. Auf der kurvenreichen Bestandstrecke können teilweise nur geringe Geschwindigkeiten gefahren werden. Damit können die verkehrlichen Ziele dort nicht erfüllt werden. Darüber hinaus liegen direkt an der Bestandsstrecke Siedlungen und das Naturschutzgebiet Attelleite, das europarechtlich streng geschützt ist.
 
„Mit diesem letzten Lückenschluss haben wir einen weiteren Meilenstein im Bahnprojekt Brenner-Nordzulauf erreicht. Nun gilt es in der nächsten Planungsphase, aus den groben Linien eine geeignete Auswahltrasse unter Berücksichtigung von Menschen, Natur und Wirtschaftlichkeit zu finden“, so Dieter Müller. Die Auswahltrasse soll im Laufe des Jahres 2022 feststehen.
 
Alle Informationen und Planungsunterlagen sind im Internet unter www.brennernordzulauf.eu abrufbar. Weiter sucht die DB den Dialog mit den Menschen in der Region. In einem Live-Webcast stehen Vertreter:innen des Planungsteams am 13. Dezember 2021 von 18 Uhr bis 20 Uhr allen interessierten Bürger:innen für Fragen zur Verfügung.

Pressemitteilung Deutsche Bahn

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