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Das BRK Rosenheim stark gefordert – zwischen Corona und Einsätzen

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Ehrenamtlicher Helfer des BRK in Corona-Schutzkleidung
Ehrenamtlicher Helfer des BRK in Corona-Schutzkleidung © BRK Kreisverband Rosenheim

In Zeiten von Corona sind die Ehrenamtlichen des BRK noch mehr gefordert als sonst schon. So greifen sie auch betroffenen Einrichtungen unter die Arme, damit diese ihre Dienstplanung etwas entzerren können.

Meldung im Wortlaut

Rosenheim - Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes sind auch in der Pandemiezeit viel beschäftigt und sehr gefordert. Während Aufgaben, wie beispielsweise Sanitätsdienste bei Veranstaltung derzeit nicht notwendig sind, übernehmen die ehrenamtlich Aktiven zusätzliche Aufgaben, um gemeinsam den Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Landkreis Rosenheim im Notfall zur Seite zu stehen.

Unterstützung betroffener Einrichtungen

So unterstützen die Rotkreuzler im gebeutelten Landkreis Rosenheim immer wieder betroffene Einrichtungen bei der Besetzung von Schichten. Vor allem Nachtschichten konnten durch das Ehrenamt besetzt werden und erleichterten somit die Dienstplanung der jeweiligen Stationen. 

Spitzenabdeckung im Rettungsdienst

Corona bedingt kommt es derzeit auch häufiger zur Spitzenabdeckung des Rettungsdienstes durch ehrenamtliche Einsatzkräfte des Kreisverbandes. Die Spitzenabdeckung wird vor allem dann notwendig, wenn die Krankentransporte im Regelrettungsdienst nicht mehr zeitnah abgearbeitet werden können. Durch die Corona-Maßnahmen braucht es eine längere Zeit für die Vor- und Nachbereitung eines Einsatzes.

Krisenstab teilweise ehrenamtlich besetzt

Mit dem Ausruf des erneuten Krisenfalls am 11. November wurde auch der Krisenstab des BRK Kreisverband Rosenheim wieder aktiv. Der Stab besteht zum Teil aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Bereitschaften, Bergwachten und den Wasserwachten. Vor allem die hervorragende gemeinschaftsübergreifende Zusammenarbeit und auch die Arbeit mit den hauptamtlichen Kolleg*innen funktioniert hervorragend.

Gefahrenguteinsatz auf der A8

Zu den speziellen Corona-Einsätzen stehen die ehrenamtlichen Rotkreuzler auch bei Großeinsätzen bereit. So zuletzt am 24. November, als sich der folgenschwere Unfall auf der A8 nahe Bad Aibling ereignete. Zwei LKWs kollidierten, eines der beiden Unfallfahrzeuge verlor daraufhin etwa 7500 Liter Benzin und löste somit einen Großeinsatz von Rettungskräften aus.

Ehrenamtlich besetztes Einsatzleitfahrzeug bei dem Einsatz auf der A8 Ende November.
Ehrenamtlich besetztes Einsatzleitfahrzeug bei dem Einsatz auf der A8 Ende November. © BRK Kreisverband Rosenheim

Das BRK war im Laufe des Einsatzes mit mehreren ehrenamtlichen Einsatzkräften vor Ort, unter anderem mit den Schnelleinsatzgruppen Transport, Verpflegung und Information und Kommunikation. Der Einsatz dauerte den ganzen Tag.

Fordernde Einsätze für das PSNV-Team

Das ebenso ehrenamtliche BRK-Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) ist durch die Pandemie besonders gefordert. Seine Mitglieder kommen vor allem zum Einsatz, wenn zum Beispiel aufgrund eines Unfalls mit Todesfolge Beteiligte, Angehörige und Passanten psychologisch betreut werden müssen. Aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen wird ihr Einsatz besonders erschwert, da dem Team geeignete Räumlichkeiten am Einsatzort fehlen, um ihre Aufgabe dem Anlass angemessen durchführen zu können. Das PSNV-Team sammelt zurzeit Spenden, um ein entsprechend ausgestattetes Einsatzfahrzeug mit Rückzugmöglichkeiten anschaffen zu können.

Alle Rotkreuzkräfte nehmen die Corona-Beschränkungen und die vorgeschriebenen Maßnahmen sehr ernst. Das starke ehrenamtliche Team engagiert sich zusätzlich zu seinen beruflichen und privaten Aufgaben sehr stark zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.

Pressemitteilung der BRK Kreisverband Rosenheim

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