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Bundestagswahl 2021

Wahlkreis Rosenheim (222): Alle Kandidaten im Überblick

Wie werden sich die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Rosenheim bei der Bundestagswahl 2021 am 26. September entscheiden? Einen Überblick über die Kandidaten sowie die bisherigen Bundestagswahl-Ergebnisse finden Sie hier schon vorab:

12 Kandidaten treten bei der Bundestagswahl 2021 für das Direktmandat im Wahlkreis Rosenheim an (alphabetisch nach Nachname von oben links nach unten rechts): Victoria Broßart (Grüne), Stephan Fröhlich (Bayernpartei), Ates Gürpinar (Linke), Andreas Kohlberger (AfD), Nino Kornhass (Die Basis), Michael Linnerer (FDP), Daniela Ludwig (CSU), Ludwig Maier (ÖDP), Pankraz Schaberl (SPD), Gerhard Schloots (Freie Wähler), Nikolaus Starkmeth (Die Partei), Gerald Strickner (BüSo).

Am Wahlsonntag, 26. September, berichten wir ab 18 Uhr LIVE über die Bundestagswahl. Wir liefern Prognosen, Hochrechnungen, regionale Ergebnisse und die Stimmen der heimischen Kandidaten.

Landkreis - Die Bundestagswahl 2021 findet am Sonntag, den 26. September, statt. Damit Sie an diesem Tag wissen, wie in ihrem Wahlkreis Rosenheim abgestimmt worden ist, finden Sie am Wahlabend an dieser Stelle eine genaue Auflistung der Ergebnisse. Bis dahin können Sie sich hier darüber informieren, wer als Kandidat antritt, welche Städte und Gemeinden zum Wahlkreis gehören und wie das Wahlergebnis bei den Bundestagswahlen 2017 und 2013 ausfiel.

Zum Bundestagswahl-Spezial:

> auf ovb-online.de

> auf rosenheim24.de

> auf wasserburg24.de

> auf mangfall24.de

Bundestagswahl 2021: Die Direktkandidaten im Wahlkreis Rosenheim in der Reihenfolge der Stimmzettel

Insgesamt zwölf Direktkandidatinnen und -Kandidaten treten im Wahlkreis Rosenheim bei der Bundestagswahl 2021 an. „Titelverteidigerin“ ist die derzeitige Stimmkreisabgeordnete Daniela Ludwig (CSU), die erneut antritt (Plus-Artikel rosenheim24.de). Die 46-Jährige ist bereits seit 2002 Mitglied im Bundesparlament, seit 2005 als Rosenheimer Direktabgeordnete. Aktuell ist die Kolbermoorerin auch Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Für die „Alternative für Deutschland“ wird Andreas Kohlberger als Direktkandidat ins Rennen gehen. Der 51-Jährige ist für die AfD auch Fraktionsvorsitzender im Rosenheimer Stadtrat. Beruflich ist Kohlberger als selbstständiger Raumausstatter tätig.

Wiederum für die Sozialdemokraten geht Pankraz Schaberl ins Rennen. Der 34-Jährige ist gelernter Hotelfachmann und jetziger Geschäftsleiter eines Trachtenladens (Plus-Artikel rosenheim24.de). In seinem Heimatort Feldkirchen-Westerham ist Schaberl auch Mitglied des Gemeinderats. Die Grünen nominierten Victoria Broßart als ihre Direktkandidatin für die Bundestagswahl. Broßart arbeitet als Ingenieurin für Fertigungs- und Testautomatisierung in ihrem Wohnort Rosenheim (Plus-Artikel rosenheim24.de). Sie ist 28 Jahre alt und damit die Jüngste der Rosenheimer Direktkandidatinnen und Direktkandidaten. Der Direktkandidat der Rosenheimer Linken war für seine Partei auch schon bayernweiter Spitzenkandidat bei den jüngsten Landtagswahlen: Ates Gürpinar. Der Medienwissenschaftler ist 36 Jahre alt und kommt aus München (Plus-Artikel rosenheim24.de).

Erstmals gehen bei der diesjährigen Bundestagswahl auch die Freien Wähler im Wahlkreis Rosenheim mit einem Direktkandidaten ins Rennen. Für den Wahlkreis Rosenheim wurde Gerhard Schloots (65) von den „Freien“ nominiert, kurz nach seinem Parteiwechsel weg von der CSU (Plus-Artikel rosenheim24.de). Der Bad Endorfer betrieb lange ein Friseurgeschäft, ist im Gemeinderat aktiv und Nebenerwerbslandwirt. Ebenfalls erstmals kandidieren „dieBasis“ und ihr Direktkandidat Nino Kornhass zur Bundestagswahl. Der Brückmühler ist 33 Jahre alt und leitet Kampfsportschulen (Plus-Artikel rosenheim24.de).

Dagegen schon bei den letzten beiden Wahlen zum Bundestag war Ludwig Maier Direktkandidat für die ÖDP und auch heuer bekam er von seiner Partei wieder das Vertrauen (Plus-Artikel rosenheim24.de). Maier kommt aus Soyen und ist 60 Jahre alt. Der Heilerziehungspflegehelfer und Bio-Landwirt im Nebenerwerb sitzt für die ÖDP auch im Kreistag. Die Partei Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) schickt ebenfalls mit Gerald Strickner erneut denselben Kandidaten wie 2017 ins Feld. Ähnlich ist es bei FDP-Kandidaten Michael Linnerer. Der 41-Jährige ist IT-Leiter eines mittelständischen Unternehmens. Linnerers Heimatgemeinde ist Raubling. Auch bei den jüngsten Bundestagswahlen 2017 kandidierte er für die FDP.

Auch die Bayernpartei kandidiert wieder für den Bundestag und um die Erststimme wirbt für sie Stephan Fröhlich. Der 51-Jährige stammt aus Großkarolinenfeld und ist Versicherungskaufmann (Plus-Artikel rosenheim24.de). Wiederum für die „Partei“ tritt Nikolaus Starkmeth an.

Die vergangenen Bundestagswahlen: So stimmte der Wahlkreis Rosenheim 2013 und 2017

Dass sie bei der Bundestagswahl 2017 mit 45,9 Prozent der Erst- und 40,5 Prozent der Zweitstimmen klare Siegerin war (Plus-Artikel rosenheim24.de), hatte für CSU-Direktkandidatin Daniela Ludwig einen bitteren Nachgeschmack. Denn sie musste im Vergleich zur Wahl 2013 herbe Verluste von 12,2 Prozent der Erst- und 13,,6 Prozent der Zweitstimmen einstecken. Die zweitmeisten Stimmen nach Ludwig konnte AfD-Kandidat Andreas Winhart mit 13,0 Prozent der Erst- und 13,9 Prozent der Zweistimmen einfahren, was satte Gewinne von 8,9 beziehungsweise 9,0 Prozent bedeutete. Ein Sitz im Bundestag sprang am Ende nicht für ihn heraus, dafür wurde er dann im Folgejahr in den Bayerischen Landtag gewählt (Plus-Artikel rosenheim24.de). Die AfD kam bei der Bundestagswahl in der gesamten Region auf teils beachtliche Ergebnisse (Plus-Artikel rosenheim24.de).

Nicht nur für Ludwigs CSU, auch für die SPD hatte die Bundestagswahl 2017 einen bitteren Nachgeschmack, die Partei erlebte in unserer Region ein beachtliches Minus (Plus-Artikel rosenheim24.de). SPD-Direktkandidat Abuzar Erdogan kam zwar mit 11,8 Prozent der Erst- und 11,3 Prozent der Zweitstimmen auf das drittbeste Ergebnis, das bedeutete aber auch Verluste von 0,7 beziehungsweise 3,5 Prozent. Ebenfalls Verluste im Vergleich zur vergangenen Wahl musste die Piratenpartei und deren Direktkandidat Olaf Krueger einstecken, die mit 0,6 Prozent der Erst- und 0,3 Prozent der Zweitstimmen Verluste von 1,7 beziehungsweise 1,4 Prozent hinnehmen musste. Die Ergebnisse der BüSo stagnierten, ÖDP und Bayernpartei verzeichneten minimale Gewinne und Verluste.

Einen respektablen Zugewinn verzeichnete mit 7,4 Prozent der Erst- und 11 Prozent der Zweistimmen FDP-Kandidat Michael Linnerer, was Zugewinne von ordentlichen 4,8 beziehungsweise 6,0 Prozent bedeutete. Auch die Linke von Sebastian Misselhorn konnte sich mit 3,8 Prozent der Erst- und 5,1 Prozent der Zweistimme über Zugewinne von 1,4 beziehungsweise 2,2 Prozent freuen.

Gewinne und Verluste 2017 zu 2013:

ParteiErststimmenZweitstimmen
CSU-12,2 Prozent-13,6 Prozent
SPD-0,7 Prozent-3,5 Prozent
Grüne+/-0,0 Prozent+1,6 Prozent
FDP +4,8 Prozent+6,0 Prozent
AfD+8,9 Prozent+9,0 Prozent
Die Linke+1,4 Prozent+2,2 Prozent
Freie Wähler+0,6 Prozent+0,1 Prozent
Piraten-1,7 Prozent-1,4 Prozent
ÖDP+0,2 Prozent-0,3 Prozent
Bayernpartei+0,2 Prozent-0,1 Prozent
BüSo+/-0,0 Prozent+/-0,0 Prozent

Bundestagswahl 2017:

NameParteiErststimmen Zweitstimmen
Daniela Ludwig\tCSU45,9 Prozent40,5 Prozent
Abuzar ErdoganSPD11,8 Prozent11,3 Prozent
Korbinian GallGrüne9,4 Prozent10,0 Prozent
Michael LinnererFDP7,4 Prozent11,0 Prozent
Andreas WinhartAfD13,0 Prozent13,9 Prozent
Sebastian MisselhornDie Linke3,8 Prozent5,1 Prozent
Mary FischerFreie Wähler3,3 Prozent2,4 Prozent
Olaf KruegerPiraten0,6 Prozent0,3 Prozent
Ludwig MaierÖDP2,2 Prozent1,2 Prozent
Bernhard NeumannBayernpartei2,4 Prozent1,8 Prozent
Gerald Strickner BüSo0,1 Prozent0,0 Prozent

Bundestagswahl 2013:

NameParteiErststimmen Zweitstimmen
Daniela LudwigCSU58,1\tProzent54,1 Prozent
Abuzar ErdoganSPD12,5 Prozent14,8 Prozent
Ursula ZeitlmannGrüne9,4 Prozent8,4 Prozent
Thomas RauscherFDP2,6 Prozent5,0 Prozent
Jürgen GladigauAfD4,1 Prozent4,8 Prozent
Walter MiniDie Linke2,4 Prozent2,9 Prozent
Robert MultrusFreie Wähler2,8 Prozent2,2 Prozent
Hartmut ErnstPiraten2,3 Prozent1,7 Prozent
Ludwig MaierÖDP2,0 Prozent1,5 Prozent
Bernhard NeumannBayernpartei2,3 Prozent1,9 Prozent
Gerald Strickner BüSo0,1 Prozent0,1 Prozent
Peter Staudenhöchtl\tREP1,2 Prozent0,8 Prozent

Bundestagswahl 2021: Diese Gemeinden gehören zum Wahlkreis Rosenheim (222)

In Bayern leben mittlerweile so viele Menschen, dass die Wahlkreise neu eingeteilt worden sind und der Freistaat einen zusätzlichen bekommen hat - statt bisher in 45 wird nun in 46 gewählt. Bundesweit sind es 299. Im Bundestagswahlkreis Rosenheim gibt es 233.688 Wahlberechtigte.

In dieser Übersicht findet Ihr alle Gemeinden und Städte, die zum Wahlkreis Rosenheim gehören:

  • Kreisfreie Stadt Rosenheim
  • Bad Aibling
  • Kolbermoor
  • Wasserburg am Inn
  • Bad Endorf
  • Bruckmühl
  • Neubeuern
  • Prien am Chiemsee
  • Albaching
  • Amerang
  • Aschau im Chiemgau
  • Babensham
  • Bad Feilnbach
  • Bernau am Chiemsee
  • Brannenburg
  • Breitbrunn am Chiemsee
  • Chiemsee
  • Edling
  • Eggstätt
  • Eiselfing
  • Feldkirchen-Westerham
  • Flintsbach am Inn
  • Frasdorf
  • Griesstätt
  • Großkarolinenfeld
  • Gstadt am Chiemsee
  • Halfing
  • Höslwang
  • Kiefersfelden
  • Nußdorf am Inn
  • Oberaudorf
  • Pfaffing
  • Prutting
  • Ramerberg
  • Raubling
  • Riedering
  • Rimsting
  • Rohrdorf
  • Rott am Inn
  • Samerberg
  • Schechen
  • Schonstett
  • Söchtenau
  • Soyen
  • Stephanskirchen
  • Tuntenhausen
  • Vogtareuth

Am Wahlabend, 26. September 2021, findet Ihr hier im Artikel alle Prognosen, Hochrechnungen, regionale Ergebnisse und die Stimmen der heimischen Kandidaten.

hs

Rubriklistenbild: © red

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