„Crossalps“ entfliegt dem Regen

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Rosenheim – Beinahe wäre der Gleitschirm-Wettbewerb „ Crossalps “ in diesem Jahr vom Regen weggespült worden.

Doch die Organisatoren entschieden, dass es wie geplant am Samstag am Hochries los geht.

Die besondere Herausforderung: Fliegend und zu Fuß in zwei Tagen möglichst weit weg und wieder zurückkommen. Start und Ziel ist die Talstation der Hochriesbahn. Der Routenverlauf und Wendepunkt werden vom Teilnehmer selbst bestimmt - die Unterstützung durch andere Transportmittel ist nicht erlaubt!

Viele Teilnehmer verbringen die Nacht auf einem erstiegenen Berg, unter freiem Himmel und eingehüllt in ihren Gleitschirm. In diesem Jahr der internationale Wettbewerb, der vom Gleitschirmclub Hochries-Samerberg veranstaltet wird, in seine fünfte Runde. Im letzten Jahr war in Herbert Tamegger (Kössen) und Georg Schreder (Reit im Winkl) ein österreichisch-deutsches Team siegreich. Ihr Wendepunkt am Limit lag in der Kelchsau.

Bereits wenige Wochen nach Veröffentlichung des genauen Termins war die Teilnehmerliste bis zum Rand hin gefüllt. Schließlich hat sich das Veranstalterteam neben den Preisen noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Weil erfahrungsgemäß in den letzten Jahren hauptsächlich die Wadln beansprucht wurden, steht für die Rückkehrer ein Massageservice bereit.

Interessant wird sicher auch die Auswertung in diesem Jahr, denn als besonderen Anreiz für die Teilnehmer gibt es noch zwei weitere regionale Wettbewerbe der gleichen Art. Der eine wird im Juli in Locarno und der andere im August in Lienz stattfinden. Der Sieger aus allen drei Veranstaltungen wird einen noch „geheimen“ Superpreis gewinnen.

Den krönenden Abschluss bildet die große Siegerehrungsparty am Sonntagabend vor der Talstation der Hochries. 

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