Ehrenamtliche Spielplatzpaten kümmern sich

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Die ehrenamtlichen Spielplatzpaten wollen mithelfen, für die Kieferer Kinder schöne Plätze zum Spielen und Toben zu schaffen und zu erhalten. Von links: Manuela Kurz, Familie Andrea und Jürgen Bachmann, Bündnissprecher Roland Schmidt, Familie Monika und Udo Becher sowie Josef Pirchmoser.

Kiefersfelden - Damit die Kinderspielplätze ordentlicher und schöner werden, setzt Kiefersfelden nun freiwillige und ehrenamtliche Spielplatzpaten ein.

„Als familienfreundlicher Ort verfügt Kiefersfelden über ein gutes Angebot an Kinderspielplätzen, das erhalten und gegebenenfalls optimiert werden sollte “ ist Roland Schmidt, Sprecher des Kieferer Bündnis für Familie überzeugt. Um dies zu erreichen, kümmern sich ab sofort ehrenamtliche Spielplatzpaten um die Plätze.

Die Paten, meist selbst Eltern mit kleinen Kindern, wollen Ansprechpartner für die Kinder und ein Bindeglied zur Verwaltung sein. Sie haben ein Auge auf den Zustand der Geräte, tragen Wünsche der Kinder und Eltern an die Verwaltung heran und geben Informationen über Beschädigungen und Verunreinigungen der Plätze an den Bauhof weiter. Schmidt: „Sie sind Partner der Kinder und helfen durch ihr ehrenamtliches Engagement der Gemeinde in ihrem Bemühen um ein kindergerechtes Umfeld.“

Jürgen Bachmann, der zusammen mit seiner Frau den Spielplatz am Bahnhof betreuen wird, brachte die Idee in das Kieferer Bündnis für Familie ein und stützt sich dabei auf die guten Erfahrungen aus Rosenheim: „Dort werden Spielplatzpaten seit Jahren mit großem Erfolg eingesetzt.“ 

Die Spielplatzpaten gehen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement keine rechtlichen Verpflichtungen ein, möchten vor allem keine Spielplatzpolizei sein. „Wir wollen gemeinsam mit den Kindern auf die Sauberhaltung der Spielplätze achten und schöne Plätze zum Toben und Spielen schaffen und erhalten.“ 

Derzeit besuchen die engagierten Paten gemeinsam alle Spielplätze und machen eine Bestandsaufnahme, um einen Überblick über mögliche Verbesserungen zu bekommen. Mit dem Ergebnis wollen sie an die Gemeindeführung herantreten. Schmidt: „Dabei geht es nicht vorrangig um große Investitionen, sondern um alltägliche Dinge wie Rasenmähen, Verbesserung der Geräte-/Geländesicherung , fehlende Mülleimer oder bessere Beschilderung des Hundeverbotes.“ Natürlich wird auch das Anschaffen attraktiver Spielgeräte und die Platzgestaltung Thema sein. Die Paten: „Hier hoffen wir im Einzelfall auf Unterstützung durch Sponsoren.“ 

Um den Spielplatz im Bahnhofspark wird sich die Familie Andrea und Jürgen Bachmann kümmern, während die Familie Helga und Roland Schmidt ein Auge auf den Platz im Kohlstattpark haben wird. Für die Betreuung der Einrichtung in der Unterkiefer hat sich Manuela Kurz bereit erklärt. Familie Monika und Udo Becher nimmt sich des Scheffauer Spielplatzes an. Josef Pirchmoser sorgt sich um die Mühlbacher Anlage. 

Pressemeldung Kieferer Bündnis für Familie

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