Weihnachtsspendenaktion

Einfach sagenhaft: OVB-Leser knacken für Christophorus-Kinder erstmals die Million!

1 018 308,23 Euro – sagenhaft: Ludwig Simeth, Redaktionsleiter Willi Börsch, Haus-Christophorus-Leiterin Alexandra Huber und Chefreporterin Rosi Gantner (von links) mit Rekordsumme vor dem Mazda, den es zu gewinnen gibt.
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1 018 308,23 Euro – sagenhaft: Ludwig Simeth, Redaktionsleiter Willi Börsch, Haus-Christophorus-Leiterin Alexandra Huber und Chefreporterin Rosi Gantner (von links) mit Rekordsumme vor dem Mazda, den es zu gewinnen gibt.

Es ist nicht nur viel mehr als erhofft. Es ist ein großartiger Rekord: Die Leserinnen und Leser unserer Zeitung haben sich bei der OVB-Weihnachtsaktion 2020 selbst übertroffen und erstmals die Million geknackt. Das hat es in der 30-jährigen Geschichte der Weihnachtsaktion noch nicht gegeben.

Rosenheim/Mühldorf – Dass die Summe sogar noch vor Heiligabend auf sieben Stellen vorm Komma kletterte, ist eine weitere Sensation. In Ziffern liest sich das so: 1.018.308,23 Euro – einfach großartig. Mehr Herz kann man nicht zeigen.

Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2017: Über 875.000 Euro waren vor drei Jahren für die Hospizbewegung zusammengekommen. Das Geld floss in den Neubau des erst vor wenigen Wochen eröffneten Chiemsee-Hospizes in Bernau und in die Hospizinsel Waldkraiburg.

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Stets ging es bei der OVB-Weihnachtsaktion auch darum, Schicksalsschläge abzumildern und in der größten Not schnell und unbürokratisch zu helfen. Doch das ist nicht alles. „OVB-Leser zeigen Herz“ verfolgt noch ein weiteres Ziel: Die Strukturen und die Betreuungsangebote für Menschen in der Region, die Hilfe, Betreuung oder Förderung benötigen, nachhaltig und bleibend zu verbessern. Zahlreiche Schulen, Therapiezentren, Waisenhäuser und Förderstätten sind in drei Jahrzehnten gebaut, eröffnet, erweitert, verbessert oder saniert worden.

Alle Informationen zur Spendenaktion auf einen Blick gibt es hier.

Eine Million für noch mehr Kinder

Darum geht es auch 2020. Das Haus Christophorus in Brannenburg, in dem 13 Kindern und 28 Erwachsenen mit schwerst-mehrfachen Beeinträchtigungen ein Höchstmaß an Förderung und Lebensqualität ermöglicht wird, soll größer werden. Dank der OVB-Leser kann das Projekt nun zeitnah in Angriff genommen werden: Ein Neubau wird Platz schaffen für sieben weitere Kinder aus ganz Oberbayern und eine interne Schulklasse ermöglichen – eine große Chance nicht nur für Christophorus-Kinder, sondern auch für weitere Buben und Mädchen aus dem südlichen Inntal.

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Gründe für den gewaltigen Spendenstrom 2020 gibt es mehrere. Aber es ist wohl vor allem die Verschmelzung von zwei Welten, die sich im Advent des Corona-Jahres auf eine wunderbare Weise gefunden und diese Kettenreaktion ausgelöst haben dürften: Hier das einzigartige Projekt für einzigartige Kinder in einem einzigartigen Haus – dort viele tausend Leserinnen und Leser, die in einer außergewöhnlichen Zeit noch mehr als sonst den Drang verspüren, gerade jetzt ein Zeichen der Hilfsbereitschaft und der Solidarität zu setzen.

Lesen, mitfühlen – und spenden

Feiern, Freunde treffen, auf große Einkaufstour gehen – das alles ist nicht mehr möglich in Zeiten von Corona. Aber man darf lesen – und spenden.

So haben sicher mehr Menschen als sonst die Zeit gefunden, um die beeindruckenden Lebensgeschichten über die Buben und Mädchen im Haus Christophorus zu verfolgen – und sich von ihnen berühren zu lassen: Von Benedikts süßer Pudding-Welt zum Beispiel, oder von der Kämpferin Julia mit ihrem Ersatz-Papa, dem „besten Kinderarzt überhaupt“, und von Hanne, die vor Lebensfreude sprüht wie keine Zweite. Ihre Botschaft ist klar: Man sollte das Leben schätzen, auch die kleinen Dinge des Alltags. Schließlich ist nichts selbstverständlich.

Das sagt die Leiterin des Hauses den OVB-Lesern

Und die OVB-Leser haben verstanden. Das macht sich nicht nur auf den beiden Spendenkonten bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und der Meine Volksbank Raiffeisenbank bemerkbar, sondern auch in der Redaktion, die sich – Assistentin Margit Melzig eingeschlossen – vor Anfragen kaum noch retten kann.

„Ich bin einfach nur dankbar“, sagt indessen Alexandra Huber, die Leiterin des Hauses. „Dankbar für die wahnsinnige Resonanz, dankbar dafür, dass anscheinend sehr viele Menschen es sehen wie wir: Jedes Kind im Haus Christophorus ist etwas Besonderes.“

„Auch wir sind überwältigt, unsere Leserinnen und Leser sind einfach unschlagbar“, betonen OVB-Redaktionsleiter Willi Börsch und Chefreporterin Rosi Gantner. Wie immer wird jeder Cent unbürokratisch und zügig in das Erweiterungsprojekt fließen.

Aber so weit ist es noch nicht. Denn wer die OVB-Leser kennt, der weiß: Der Spendenstrom fließt über die Feiertage und Neujahr weiter. Bei den 1 018 308,23 Euro wird es nicht bleiben. Frohe Weihnachten!

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