Kampenwand: 68-Jähriger erleidet Zusammenbruch

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Kampenwand - Ein 68-Jähriger erlitt beim Aufstieg von der Steinlingalm zum Gipfel einen Zusammenbruch. Nur dank des beherzten Eingreifens einer Familie wurde er vor einem Sturz bewahrt.

Am Samstag gegen 14.30 geriet ein Wanderer an der Kampenwand in Schwierigkeiten. Beim Aufstieg von der Steinlingalm zum Gipfel verließen ihn die Kräfte. Offenbar hatte der ungeübte 68-Jährige, ein Kurgast aus Bad Feilnbach, seine Kräfte überschätzt. Er erlitt einen völligen Zusammenbruch und konnte nur durch das beherzte Eingreifen einer Oberaudorfer Familie vor dem Abgleiten und einem Sturz bewahrt werden.

Für kurze Zeit war er nicht mehr ansprechbar, die Helfer versuchten ihn zu lagern, den Kreislauf zu stabilisieren und gaben ihm Getränke und Energieriegel. Andere Bergsteiger verständigten die Bergwacht von der Hütte aus, die nach ca. 40 Minuten mit großer Besetzung, drei Fahrzeugen und ein Hubschrauber, anrückte. Die Retter entschieden, den Hubschrauber einzusetzen und den Patienten auszufliegen.

Rettungseinsatz an der Kampenwand

Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann
Rettungseinsatz an der Kampenwand
Rettungseinsatz an der Kampenwand © Hofmann

Für ein elfjähriges Mädchen wurde der Geburtstagsausflug auf der Kampenwand so zwar ziemlich spannend, aber auch unangenehm, denn ein vom Rotor aufgewirbelter Stein traf das Kind am Kopf und verletzte es leicht.

Hofmann

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