Die Feuerwehr-Einsätze in der Unwetternacht

Rosenheim - Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt hatte in der Unwetternacht alle Hände voll zu tun. Zum Abpumpen von Häusern und Kellern und der Beseitigung von umgestürzten Bäumen kam auch noch ein Omnibus-Brand!

Nachdem der Deutsche Wetterdienst bereits am frühen Sonntagnachmittag unwetterartige Ereignisse prognostizierte, war die Integrierte Leitstelle Rosenheim bereits frühzeitig personell verstärkt worden. Die Leitstelle ist erstalarmierende Stelle für die Hilfsorganisationen in den Landkreisen Miesbach und Rosenheim sowie der kreisfreien Stadt Rosenheim.

Wieder waren es große Wassermassen nach dem Starkregenereignis und Windböen, die zu einer großen Flut an Notrufen im gesamten Bereich der Integrierten Leitstelle Rosenheim geführt hatten. In der Zeit von 19 bis 23.30 Uhr wurden gut 1400 Notrufe durch 13 Disponenten bearbeitet. Aus dieser Anzahl von Hilfeersuchen sind für die Hilfsorganisationen im Landkreis Miesbach 24, für den Landkreis Rosenheim 230 und die kreisfreie Stadt Rosenheim alleine 53 Einsätze entstanden, die umfangreich disponiert und begleitet wurden.

Im Allgemeinen handelte es sich um technische Hilfeleistungen nach den Unwetterereignissen, insbesondere das Abpumpen vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen oder die Beseitigung vereinzelt umgestürzter Bäume.

Zeitgleich war es auf der Bundesautobahn A8 am Irschenberg in Richtung Salzburg zu einem Brand eines Omnibusses gekommen. Durch den Rettungsdienst wurden dort 14 Personen versorgt und bis zur Übernahme in ein weiteres Fahrzeug betreut. Derzeit sind noch einige Feuerwehren im Einsatz, die Aufräumungsarbeiten ausführen.

Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Rosenheim, Integrierte Leitstelle Rosenheims

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