Totengedenken und Bieranstich

Gelungener Auftakt zum Jubiläum

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Gekonnt wickelte Bürgermeister Otto Lederer den Bieranstich ab - beäugt (von links) von Josef Kronast (Braumeister), Johann Wallner (Verkaufsleiter), der Bierkönigin Maria I. (Maria Zißler), Michael Nieder und Roland Bräger (Brauereidirektor).

Ostermünchen - Die Freiwillige Feuerwehr Ostermünchen feierte den Auftakt des Jubiläumsfestes "125 Jahre Feuerwehr".

"Sie haben nach den gleichen Idealen gelebt wie wir", so Vorstand Paul Niedermaier von der Freiwilligen Feuerwehr Ostermünchen beim Auftakt des Jubiläumsfestes "125 Jahre Feuerwehr" am Kriegerdenkmal, wo zunächst der verstorbenen Kameraden gedacht wurde.

Vor dem Ehrenmal und den Fahnenabordnungen der Ostermünchner Vereine stellte er die Frage in den Raum, ob eine solche Gedenkfeier noch zeitgemäß sei. Er verneinte dies. "Wir haben mit den Toten zusammengelebt-, gearbeitet und gefeiert" Niedermaier stellte die Ideale der Feuerwehr heraus, die heute die selben seien wie damals: Pflicht, Treue, Verlässlichkeit und Vertrauen. Er erinnerte an alle Feuerwehrmänner, deren Namen man nicht mehr kenne und an die vielen Förderer der Wehr in den vergangenen Jahrzehnten. Nach dem Lied für den verstorbenen Kameraden zog man hinunter ins Festzelt, wo der Anstich aufgrund des heißen Sommertages ein wenig vorverlegt wurde. Mit dabei auch die Ehrenmitglieder der Feuerwehr, Karl Murnauer, Josef Niedermaier und Johann Murnauer. "Wir brauchen heute keinen Schirmherrn sondern mehr einen Sonnenschirm" so Paul Niedermaier zu Schirmherrn Otto Lederer. Er zapfte gekonnt mit zwei Schlägen das erste Bier an. Die Grünthaler unterhielten die Ostermünchner beim Tag der Betriebe und Vereine bis in die Nacht.

Heute geht das Fest weiter mit dem Auftritt von Martina Schwarzmann (ausverkauft) beim Kabarattabend im Zelt. Morgen: 6 Uhr Weckruf, 8 Uhr Empfang der Vereine, 9.45 Uhr Kirchenzug zum Platz des Feldgottesdienstes (Rotter Straße). 10 Uhr Festgottesdienst und Festzug durch den Ort. Mittagstisch im Zelt und Ehrenvergabe mit der Schönauer Musi.

ws/Mangfall-Bote

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