Gold-Jubel wie bei Olympia

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Niederaudorf - 513 bayerische Dörfer waren zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ angetreten, 20 erhielten am Samstag in Kreuth im Landkreis Amberg-Sulzberg die begehrten Medaillen.

"Wir brauchen nicht mehr Vorschriften, wir brauchen mehr Vorbilder", erklärte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bei der Abschlussfeier des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" im oberpfälzischen Kreuth, wo die Landesmedaillen vergeben wurden.

Gold, Silber und Bronze gab es bei der Veranstaltung am Samstag im Kreis Amberg-Sulzbach für die 20 schönsten Dörfer Bayerns. Vier Golddörfer, darunter Niederaudorf, werden Bayern nun auf Bundesebene vertreten.

Groß war der Jubel der Niederaudorfer Abordnung, zu der unter anderem der Rosenheimer Landrat Josef Neiderhell, die Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl und die Musikkapelle gehörten, bei der Vergabe der begehrten Goldmedaille, die sich in Kreuth zum Erstaunen mancher als mächtiges Bronzeschild erwies. Wie berichtet, setzten sich die Bürger des Oberaudorfer Ortsteils nicht nur im Bezirkswettbewerb, sondern auch beim Landesentscheid an die Spitze. Hier galt es gegen 513 bayerische Dörfer zu bestehen, was mit großem Engagement und lebendigen Gemeinschaften vorbildlich gelungen sei, so der Landwirtschaftsminister. Er betonte, dass jedes Dorf einzigartig sei.

Der Wettbewerb ist nach Worten des Ministers eine der bedeutendsten Bürgerinitiativen Bayerns. Seit der ersten Austragung vor über 45 Jahren haben sich mehr als 26 000 Dörfer mit Zehntausenden von Bürgern daran beteiligt. Der Wettbewerb ist nach Brunners Überzeugung so populär, weil er den Wunsch nach einem ästhetischen und harmonischen Lebensraum ebenso anspricht, wie das Wirken in der Gemeinschaft. Der Wettbewerb sei ein Eckpfeiler bayerischer Politik im ländlichen Raum, er fördere die Eigenverantwortung der Bürger, verbessere die Lebensverhältnisse auf dem Land und unterstütze die soziale, strukturelle und wirtschaftliche Entwicklung in den Dörfern.

Wie der Minister betonte auch Oberaudorfs Bürgermeister Hubert Wildgruber, dass von den Bewerbern mehr verlangt worden sei als nur schöner Blumenschmuck. Der Wettbewerb sei ganzheitlich und nachhaltig auf die Zukunft ausgerichtet. Dieser Grundgedanke werde die Niederaudorfer auch beim Bundeswettbewerb im Sommer begleiten. Wildgruber: "Wir wollen zeigen, dass Niederaudorf mit seiner einzigartigen Landschaft und den vor Elan geradezu sprühenden Bürgern auf dem Weg in eine gute Zukunft ist." ge

"Gold"-Dorf-Abordnung in Abensberg

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