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Gen-Mais: Graf kritisiert Aigner

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Angelika Graf

Rosenheim - Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Angelika Graf (SPD) kritisiert das Abstimmungsverhalten von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU), die bei einem Treffen der EU-Agrarminister für die Zulassung von Importen der Genmaissorte MIR 604 gestimmt hat.

 „Vor der Wahl verbietet die CSU-Ministerin Genmais, nach der Wahl lässt sie ihn zu“, kritisiert Graf. Die SPD-Bundestagsabgeordnete befürchtet nun, dass die Sorte aus den USA, die ein Gift gegen einen Schädling produziert, in den Futtertrögen landet und damit auch Lebensmittel wie Milch verunreinigen kann. „Frau Aigner stellt sich mit ihrer Entscheidung nicht nur gegen die Verbraucher sondern auch gegen die Interessen unserer Landwirte“, so die Politikerin.

Denn diese wollten keine Grüne Gentechnik. Auch im Raum Rosenheim hatte es massive Proteste gegen Grüne Gentechnik gegeben. Überrascht sei sie von der Entscheidung aber nicht, berichtet Graf. Denn bereits im schwarz-gelben Koalitionsvertrag sei die Rede davon, die „Potentiale“ der Grünen Gentechnik zu nutzen. „Jetzt wissen wir was das heißt.

Die Zulassung des Imports wird nur der erste Schritt sein. Der zweite Schritt ist der Anbau. Die neue Koalition will die Bevölkerung offenbar schleichend und geräuschlos an die Grüne Gentechnik gewöhnen“, so Graf. Von gentechnikfreien Regionen, mit denen die CSU noch in den Wahlkampf gezogen war, sei im Koalitionsvertrag jedenfalls keine Rede mehr.

„Stattdessen will sich Schwarz-Gelb auf europäischer Ebene laut Koalitionsvertrag für effizientere Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen einsetzen. Effizient heißt übersetzt nichts anderes als schnell und geräuschlos“, kritisiert die Rosenheimer Abgeordnete.

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