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Brennerzulauf: Graf übt Kritik an Planung

Rosenheim - Bundestagsabgeordnete Angelika Graf und Landtagsabgeordnete Maria Noichl begrüßen, dass die Inntal-Gemeinden in die Planung für den Brennerzulauf einbezogen werden sollen - sie üben aber auch Kritik!

„Das haben wir immer gefordert. Nun wird es darum gehen, dass die Einbeziehung auch eine wirkliche Mitsprache bedeutet“, fordern beide. Kritisch sehen die Abgeordneten die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), an dem „Planfall 36“ festhalten zu wollen, der unter anderem eine Umfahrung Rosenheims, zwei zusätzliche Gleise im Inntal und einen Tunnel von Trudering bis Grafing vorsieht. „Rosenheim vom Personenfernverkehr abzuhängen, kommt nicht in Frage“, finden Graf und Noichl. Der „Planfall 36“ insgesamt sei für die Region nicht akzeptabel. Obendrein habe er laut Bundesverkehrsministerium einen äußerst geringen Kosten-Nutzen-Wert, bemängelt Graf. „Herr Ramsauer will einen 20 km langen Tunnel von Trudering bis Grafing finanzieren, für das Inntal ist aber nichts übrig. So geht das nicht“, finden Graf und Noichl.

Angelika Graf

Tunnel-Lösungen im Inntal sowie Streckenverlagerungen seien wegen der teilweise durch die Gemeinden führenden Gleise zwingend zu prüfen. Der Brennerbasistunnel müsse zudem ausschließlich für den Güterverkehr genutzt werden, fordert Graf. Hier sei es am Bundesverkehrsminister, endlich die Initiative gegenüber Österreich und Italien ergreifen. „Ansonsten ist die Begründung für den Tunnel – die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene – hinfällig. Der Nutzen durch den Tunnel stünde dann erst recht in keinem Verhältnis zu den Kosten und der Belastung für die Region“, so die Abgeordnete.

Pressemitteilung Bürgerbüro Angelika Graf

Rubriklistenbild: © pa

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