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Graf: „Große Ehre für Pauline-Thoma-Schule“

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Rosenheim - Die Pauline-Thoma-Schule in Kolbermoor wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Vorbildmodell eines Investitionsprogramms vorgestellt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Bilanzbroschüre für das Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung vorgelegt. Als Vorbildmodell der Umsetzung wird dabei die Pauline-Thoma-Schule in Kolbermoor vorgestellt.

Dies teilt die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Angelika Graf (SPD) mit. „Damit ist sie die einzige bayerische und eine von bundesweit 17 Schulen, die in der Broschüre vorgestellt wird. Das ist eine große Ehre und eine große Anerkennung für die Umsetzung vor Ort und die dafür Verantwortlichen“, so Graf.

In Kolbermoor wurde unter anderem ein Anbau mit einer Schulküche, Informatikraum, Bibliothek und Aufenthaltsräumen mit rund 1,3 Mio. Euro vom Bund gefördert. Besonders gelobt wird in der Broschüre die engagierte Eigenarbeit und Gestaltung durch Schulleitung, Lehrkräfte und Schüler. Insgesamt wurden bayernweit 897 Schulen mit dem 2003 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung gestarteten Programm gefördert.

In Stadt und Landkreis Rosenheim sind laut Graf aus dem Programm insgesamt rund 11 Mio. Euro geflossen. „Zwar ist die Schaffung von Ganztagsschulen eine Aufgabe der Bundesländer. Nachdem aber dort Stillstand herrschte, hat die SPD zusammen mit den Grünen das Bundesprogramm ins Leben gerufen und dafür vier Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Das Geld ist gut angelegt, nämlich in höhere Bildungsqualität für die Kinder und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Eltern“, so Graf.

Der Freistaat müsse allerdings auch ausreichend Lehrpersonal zur Verfügung stellen, was leider nicht bei jeder Ganztagsschule der Fall sei. Generell sei das Programm ein Startschuss für bundesweit mehr Ganztagsangebote gewesen, bilanziert Graf. Die Nachfrage sei aber weiter größer als das Angebot, weswegen nun die Staatsregierung gefordert sei, das Angebot mit eigenen Mitteln auszubauen und entsprechende Unterrichtsstunden zu finanzieren. „Es reicht ja nicht, immer nur auf Bildungsgipfeln darüber zu reden, wie wichtig Bildung ist. Die Schülerinnen und Schüler brauchen Taten“, so Graf.

Büro Angelika Graf (MdB), SPD

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