Großer Andrang beim Empfang von Neubürgern

+
Dicht umlagert waren auch die einzelnen Stände.

Kolbermoor - Bereits zum fünften Male begrüßte die Stadt Kolbermoor jetzt ihre Neubürger im Mareissaal mit einem kleinen Empfang. Der Andrang war groß.

Bei dem Empfang stand neben dem geselligen Beisammensein vor allem die Vorstellung der örtlichen Einrichtungen, Vereine, Institutionen sowie des Gewerbes und Handwerks im Vordergrund stand.

Christian Poitsch vom Kultur- und Stadtmarketing sah in dieser Veranstaltung bereits eine kleine Erfolgsgeschichte, die schon einen festen Platz im Kalender der Stadt hat. Ziel ist es, so Poitsch, "dass die Neuzugezogenen auch in der Stadt bleiben". Und dazu soll nach dem maßgeblichen Koordinator der Abend "Neugierde wecken und letztlich auch Informationen geben".

Dafür hat man im Rathaus an diesem Abend auch einiges auf die Beine gestellt. Angefangen von den vielen Informationsständen der örtlichen Vereine und Verbände, die einen Einblick in deren Aktivitäten boten, über Institutionen kommunaler oder privater Träger bis hin zu den Angeboten des örtlichen Gewerbes und Handels, konnten sich die Neubürger von der Schaffenskraft ihrer Stadt überzeugen. Daneben wurde der hohe Freizeitwert dieses Gebiets im Voralpenland deutlich.

Schon kurz nach der Eröffnung waren die Info-Stände umlagert, tauschten Besucher und Beschicker Informationen aus, und erste Absichtserklärungen wurden abgegeben, Kontakte geknüpft und Einladungen ausgesprochen; Visitenkarten und Adressen wechselten ihre Besitzer. Die Resonanz war riesengroß, doch trotz der zunehmenden Enge fand jeder seinen Platz.

Bürgermeister Peter Kloo freute sich, "dass so viele der Einladung gefolgt sind". In seiner kurzen Vorstellung der Stadt mit ihren rund 18700 Einwohnern betonte Kloo, dass Kolbermoor "viel zu bieten hat" und hier im Mareissaal nur ein kleiner Einblick in die Vielfältigkeit der Stadt gegeben werde. Bei einer jährlichen Fluktuation von etwa fünf Prozent der Einwohner, die her- oder wegziehen, war für den Bürgermeister der Sinn dieser Veranstaltung ganz klar: Die Neubürger sollen die Stadt und ihre Menschen kennen lernen, die Angebote, Vereine, Institutionen und Gewerbebetriebe. In einem kurzen Videoclip konnten sich die Besucher dann von der Schaffens- und Lebenskraft von Kolbermoor überzeugen; das Konzept einer sehens-, lebens- und liebenswerten Kleinmetropole in Wort und Bild verfolgen. "In der Summe", so Kloo abschließend, "ergibt das eine Stadt voller Leben".

Mit dem Wunsch nach einer "schnellen Integration" der Neubürger machte er auf der Bühne Platz für den Trachtenverein "Immergrün", der mit seinen Tänzen die Besucher beeindruckte. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte die Combo der Musikschule, und auch die Bewirtung mit frischen Getränken und schmackhaften Häppchen klappte bestens. Zu guter Letzt erhielt jeder Neubürger eine Begrüßungstasche mit allerlei nützlichen Infos - und mit einem kleinen Glas süßen Honigs, selbstverständlich aus der Region.

Die Resonanz auf das vielfältige Angebot war überzeugend: Paola Lhotak etwa, die es im letzten Jahr beruflich aus Gießen (Hessen) nach Kolbermoor gespült hat, fand den Neubürgerempfang rundherum "gut". Sie war vor allem gekommen, "um erweiterte soziale Kontakte zu knüpfen", die ihr noch zum Wohlbefinden fehlen. Nach einem ausgiebigen Bummel durch den Mareissaal mit seinen vielen Angebotsständen war sie sich sicher, "in einen Verein einzutreten, um Leute kennenzulernen".

Aus Haag (Oberbayern) war Wilhelm Kleber zugezogen, und er hat sich nach eigenen Worten "gut hier in der Stadt eingelebt". Er hat die Region schon bei vielen Wanderungen mit seiner Lebensgefährtin erkundet und war vor allem zu dem Empfang gekommen, "um Informationen über die Stadt zu erhalten und um Gleichgesinnte zu treffen".

hko/Mangfall-Bote

Kommentare