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Wartesaal wird wieder beheizt

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Noch befindet sich das Bahnhofsgebäude im Dornröschenschlaf. Doch das soll sich bald ändern.

Großkarolinenfeld - Schon seit vielen Jahren liegt der Großkarolinenfelder Bahnhof im Dornröschenschlaf: Nun wird der Wartesaal des Bahnhofgebäudes wieder beheizt und für die Reisenden geöffnet.

Der Wartesaal des Bahnhofsgebäudes in Großkarolinenfeld wird künftig wieder beheizt und für die Reisenden geöffnet. Über diese Aussage von Bürgermeister Bernd Fessler freuten sich viele der Besucher in der Großkarolinenfelder Bürgerversammlung. Aufgrund eines Bürgerantrages hatte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung

Schon seit vielen Jahren liegt der Großkarolinenfelder Bahnhof im Dornröschenschlaf. Die vielen Pendler müssen bei Regen und Kälte im Freien ohne jegliche Unterstellmöglichkeit warten, denn die ehemalige Bahnhofshalle ist verschlossen und ein Bauzaun hält die Reisenden vom Gebäude ab.

In einem Antrag an die Gemeinde kritisierte ein "Pro-Bahn"-Mitglied den "erbärmlichen Zustand" des örtlichen Bahnhofes. Der Großkarolinenfelder rief die Gemeinde dazu auf, eine neue Nutzung für das Bahngebäude, überdachte Fahrradunterstellplätze und neu gestaltete Pkw-Stellplätze zu schaffen.

Fessler gab bekannt, dass der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung spontan beschlossen habe, die ehemalige Wartehalle über die Wintermonate wieder zu beheizen, diese täglich aufzusperren und das marode Vordach als Unterstellplatz zu reparieren.

Der zweite Antrag des Abends kam vom Elternbeirat der Max-Joseph-Schule. Da sich vor kurzem ein Schulwegunfall in der Karolinenstraße ereignet habe, forderte Elternbeiratsvorsitzender Henry Sommer, einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerampel in diesem Bereich zu installieren. Eine Schülerin sei beim Überqueren der Straße mit einem Fahrzeug kollidiert und habe sich dabei Verletzungen zugezogen.

Auch die Mutter des betroffenen Mädchens, das inzwischen zum Glück wieder genesen sei, meldete sich zu Wort und unterstrich die Notwendigkeit einer Überquerungshilfe zwischen Mehrzweckhalle und Bushaltestelle in der Karolinenstraße.

Fessler gab bekannt, dass die Pflanzen der dortigen Verkehrsinsel zur Sichtverbesserung bereits geschnitten worden sind, Schülerlotsen eingesetzt wurden und optische Warnhinweise direkt auf der Fahrbahn angebracht werden. Nach Rücksprache mit der Polizei sei ein Zebrastreifen an dieser Stelle nicht sinnvoll und zusätzliche Verkehrsschilder würden die Sicht eher unübersichtlicher gestalten.

Diese Argumente wollte so mancher Bürger jedoch nicht gelten lassen. "Im Gegensatz zu anderen Ländern ist bei uns das Auto die heilige Kuh und die Menschen und Kinder sind zweitrangig", so die Meinung aus dem Publikum. Fessler führte an, dass aus Sicht der Polizei in diesem Bereich kein Unfallschwerpunkt vorliege und ein Zebrastreifen, der häufig von Kindern blind benutzt werde, die Sicherheit des Nachwuchses nicht unbedingt erhöhe. Doch der Bürgermeister versprach, nochmals Gespräche mit der Polizei zu führen.

Nicht nur die Situation in der Karolinenstraße, sondern auch der Tunnel Am Weiher würde für die Schulkinder eine Gefahr darstellen, meinte ein Großkarolinenfelder. Diese potentielle Gefahrenstelle beschäftigt den Gemeinderat schon seit Jahren, erklärte Fessler. Doch aufgrund überzogener Forderungen von Seiten der Bahn seien die Verhandlungen in der Vergangenheit in Bezug auf die Schaffung einer Röhre stets aufs Neue gescheitert.

ÖPNV-Beauftragte Ingrid Wittner schlug vor, den mit 2,50 Meter geplanten Geh- und Radweg an der Ostseite der Wendelsteinstraße durch einen beidseitigen Geh- und Radweg mit jeweils einer Breite von 1,50 Meter zu ersetzen. Dem setzte Fessler entgegen, dass diese Thematik ausführlich im Gemeinderat diskutiert worden sei und das Gremium lange mit einer Entscheidung gerungen habe.

dli/Oberbayerisches Volksblatt

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