550 für Bürgerentscheid notwendig

Bürgerinitiative übergibt rund 800 Unterschriften gegen Rathausneubau

Großkarolinenfeld - 550 Unterschriften wären notwendig, um einen Bürgerentscheid gegen den Rathausneubau durchzusetzen. Zusammen gekommen sind rund 800.

Ein Bürgerbegehren gegen den Neubau des Rathauses in Großkarolinenfeld wird immer wahrscheinlicher. Die Bürgerinitiative reicht am Dienstag ihre gesammelten Unterschriften dazu ein. Dies berichtet Radio Charivari am Dienstag. 550 gültige Unterschriften von Wahlberechtigen braucht die Initiative, um einen Bürgerentscheid durchzusetzen. Rund 800 hat sie laut dem Initiator, Sepp Lausch, gesammelt. Jetzt wird überprüft, ob alle Stimmen gültig sind. Am 24. Juli will Lausch dann den Antrag zum Bürgerentscheid stellen. 

In einem weiteren Antrag fordert die Initiative ein Kostengutachten für die Sanierung des bisherigen Rathauses. Das hat es laut Lausch bisher noch nicht gegeben. Der Bürgermeister, Bernd Fessler, bestätigte uns das zwar. Sagt aber auch, dass jedes seriöse Büro eine Kostenschätzung abgelehnt hätte, weil klar gewesen wäre, dass ein Neubau günstiger sei. Außerdem betonte Fessler, dass die Planungen für den Rathausneubau seit zwei Jahren laufen und es auch rechtliche Verträge gebe, aus denen man nicht so einfach raus komme. 1,5 Millionen wären im Falle einer Stornierung in den Sand gesetzt.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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