FW-Landtagsfraktionsvorsitzender Streibl in Großkarolinenfeld

Brenner-Nordzulauf großes Thema beim politischen Frühschoppen

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v.L.: Sepp Hofer, Dr. Erwin Gutsmiedl, Florian Streibl, Sepp Lausch

Großkarolinenfeld - Der Brenner-Nordzulauf ist ein brisantes Thema. So auch beim politischen Frühschoppen der Freien Wähler am 20. Oktober.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Recht gut besucht war kürzlich der politische Frühschoppen der Freien Wähler/ GBV auf dem Hof von Kreis- und Gemeinderat Sepp Lausch. Dieser begrüßte auch die Gäste, besonders natürlich Mitglied des Landtags Florian Streibl aus Oberammergau, den Bezirksrat und Landratskandidat der FW, Sepp Hofer aus Halfing. 

Viele "Baustellen" in der Gemeine Großkarolinenfeld

Lausch sprach bei seinen einleitenden Worten die vielen Baustellen in der Gemeinde an, wie z.B. fehlendes Bauland für Einheimische, keine Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe, oder die exorbitante Verschuldung der Gemeinde Großkarolinenfeld, die über dem doppelten des Landesdurchschnittes vergleichbarer Gemeinden liege. Dr. Erwin Gutsmiedl, Ortsvorsitzender des Ortsverbands der FW/GBV freute sich über den guten Besuch und das der kürzlich erfolgte Beitritt zu den Freien Wählern nur Vorteile bringe. Der direkte Draht zum stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister wird auch für die Gemeindepolitik Früchte tragen, so Gutsmiedl. Sepp Hofer, der bereits bei der letzten Landratswahl nur knapp in der Stichwahl gescheitert ist, betonte die gute Zusammenarbeit in der Kreistagsfraktion der FW und das bei ihm der gesunde Menschenverstand an erster Stelle stehe. 

Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der FW im Landtag, ging auf die aktuelle politische Lage in seiner betont sachlichen Art ein. Streibl zählte die Erfolge der FW auf, wie die Abschaffung der Strabs, Einführung des Kindergartenzuschusses oder die Schaffung von 500 neuen Stellen für die Polizei. Auch auf einen ungeregelten Brexit ging er ein, der auch unmittelbar für Bayern negative Auswirkungen hätte. 

Brenner-Nordzulauf wichtiges Thema

Bei der anschließenden Diskussion sprach ein Bürger direkt den Brenner-Nordzulauf an, der für die Gemeinde Großkarolinenfeld katastrophale Auswirkungen hätte. Streibl wies bei seiner Antwort auf den fehlenden Bedarfsnachweis hin und das die Planungen in der Verantwortung der letzten drei CSU- Bundesverkehrsministern gelegen sei. „Entschieden wird leider in Berlin“ so Streibl. Deutlicher wurden Sepp Lausch und Sepp Hofer, die beide forderten die Bestandsstrecken zu ertüchtigen. Lausch wies darauf hin das zum Beispiel die Mühldorfer Strecke bis Salzburg bzw. Passau nur eingleisig und nicht elektrifiziert ist. „Zuerst sollen doch die bestehenden Bahnanlagen optimiert werden, bevor man für noch mehr chinesische Seecontainer unsere Heimat zubetoniert!“ so Lausch. Hofer wies auch auf die gigantischen Erdbewegungen hin, die auch bei Tunnellösung nötig wären. „Auf Jahre wären Lebensqualität, Tourismus usw. zerstört!“ prophezeite der engagierte Kreisrat. Sepp Lausch bat daraufhin um einen direkten Termin im kleinen Kreis bei Hubert Aiwanger, um diesen direkt die Lage vor Ort zu vermitteln. Streibl sagte selbstverständlich seine Unterstützung zu.

Mitteilung Freie Wähler Bayern

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