Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Grüne: „Ramsauer kann ja mal unterschreiben“

Grüne kritisieren Brennerzulauf-Abkommen
+
(von links) Georg Willi, Klubobmann der Tiroler Grünen, MdL Claudia Stamm und Brunhilde Rothdauscher, Grünen Kreisverband Rosenheim

Rosenheim – Einen Tag vor der Unterzeichnung des deutsch-österreichischen Abkommens zum Zulauf des Brenner Basistunnels kritisieren Grüne aus Bayern und Tirol das Projekt.

„Wir wollen den Termin nicht unkommentiert vorbei streichen lassen. Das wird am Freitag eine reine Show-Nummer“, erklärte die grüne Landtagsabgeordnete Claudia Stamm zum Einstieg Ihrer Pressekonferenz in Rosenheim. Gemeinsam mit ihren Tiroler Kollegen Georg Willi und Brunhilde Rothdauscher vom Rosenheimer Kreisverband kritisierte Stamm die Planungen zum Brennerzulauf. Aus Sicht der Grünen sei keine echte Bürgerbeteiligung geplant und es gäbe keine Garantie, dass die Verlagerung des Transits auf die Schiene gelingt.

Georg Willi, Klubobmann der Tiroler Grünen, plädiert für eine Erhöhung der LKW-Mauten. Nur gleich teure Alpenübergänge würden zu einer Verlagerung des Verkehrs führen. Als Vorbild für Deutschland und Österreich sieht Willi die Schweizer Verkehrspolitik. Auch die Finanzierung des Mega-Projekts stehe laut Willi auf tönernen Füssen, die Fristen würden ständig verschoben und es regiere „das Prinzip Hoffnung“.

Lesen Sie auch:

Zweiter Anlauf: Abkommen zum Brennerzulauf

Deutsche Zulaufstrecke in weite Ferne gerückt

SPD-Veranstaltung zum Brenner-Zulauf

"Stuttgart21 als mahnendes Beispiel"

BBT: Planungsdialog ab Januar?

Brennerzulauf: Zielgerichtete Gespräche

Brennerbasistunnel: Deutschland hinkt hinterher

Brennerbasistunnel: "Wutbürgermeister" protestieren

Inntal: "Zum Kampfe bereit"

Brennerzulauf: Kritik an Ramsauers Vorschlägen

Brennerzulauf: Graf übt Kritik an Planung

Brennerbasistunnel: "Zu teuer und nicht sinnvoll"

Brennerbasis: Finanzierung ist gefährdet

Brunhilde Rothdauscher vom Kreisverband der Rosenheimer Grünen zweifelt auch den geplanten Planungsdialog und den Streckenverlauf an: „Das Inntal ist einfach zu eng.“ Die Grünen erwarten eine feierliche Unterzeichnung des Vertrages am Freitag, haben aber wenig Vertrauen in die Kraft des Dokumentes. Auch Verträge mit der Schweiz zum Ausbau der Strecke Karlsruhe – Basel würden nicht erfüllt werden. Der Verkehrsminister solle mit seiner österreichischen Kollegin ruhig unterschreiben, ob der Vertrag dann auch eingehalten wird steht auf einem anderen Blatt“.

red/cs

Kommentare