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Haderthauer: "Urteil das falsche Signal"

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Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer

Rosenheim/München - Mit deutlichen Worten hat Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer zum Urteil des Amtsgerichts Rosenheim gegen die Leiterin eines Sozialamts Stellung genommen.

Die Frau war im Zusammenhang mit der Weitermeldung einer möglichen "Kindswohlgefährdung" - so heißt es in der Amtssprache - wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe von 1050 Euro verurteilt worden. Es gehe wie beim Komasaufen um die Frage, ob das Kindwohl geschädigt werde - und damit nicht um ein "Meldeermessen, sondern um eine Meldepflicht", so die Ministerin. Haderthauer weiter: "Ein falsches Signal für die Zivilcourage, wir müssen jegliche Zweifel ausräumen. Ich gehe dem Urteil nach und werde es mit Justizministerin Beate Merk besprechen."

Indessen zeigt sich der Rotary-Club Chiemsee solidarisch mit der Gemeindemitarbeiterin und will einen Teil der Strafe übernehmen, sollte es bei dem Strafmaß bleiben. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.

ls/agm/Oberbayerisches Volksblatt

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