Für heuer bleibt es bei den Dixi-Kloos

+
Heuer müssen sich die Badegäste am Tinninger See aber voraussichtlich noch mit den "Dixi-Kloos" abfinden.

Riedering - Der Tinninger See wird von Badegästen sehr geschätzt. Doch die Idylle hat einen Haken - es fehlt an modernen sanitären Anlagen, und auch der Kiosk entspricht nicht mehr unbedingt den heutigen Ansprüchen.

Eigentlich sollte sich diese Situation bereits in diesem Jahr verbessern. Doch die Verschönerung des Badeplatzes scheiterte bisher an fehlenden finanziellen Mitteln. Bei einer Ortsbegehung machte sich Bürgermeister Josef Häusler nun ein Bild von der dortigen Situation und beratschlagte mit einigen fachlichen Vertretern, wie das Vorhaben nun noch vorangetrieben werden könnte.

Besonders die schlechte Toilettensituation ärgert viele Badegäste. Es gibt am Waldrand nur einige "Dixi-Kloos".

Eigentlich sollte sich diese Situation schon pünktlich zur diesjährigen Badesaison ändern. Zug um Zug sollte es dann in den kommenden Jahren weitere Verbesserungen am Tinninger See geben. Doch die Zeitplanung ist nach hinten gerutscht, weil dafür laut Bürgermeister Häusler das nötige Geld fehlt.

Jetzt sieht die Gemeindeverwaltung aber doch noch die Chance auf baldige Verwirklichung der Planung mit Hilfe des EU-Programms "Leader", dem Riedering ja angehört.

"Leader" ist eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union, mit der seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. "Für den Badeplatz am Tinninger See bedeutet das, wir müssen etwas Besonderes bieten, um Fördergelder zu bekommen", erläuterte Häusler bei der Ortsbesichtigung. Vorstellbar sei etwa ein behindertengerechter Zugang zum See.

Die Planungen für die zukünftige Badeplatz-Gestaltung haben nun begonnen. Bei der Ortsbesichtigung erläuterte der zuständige Architekt, wie er sich die Neugestaltung von Kiosk und sanitären Anlagen vorstellt.

Bis jetzt sehen seine Planungen einen runden Holzbau vor, der beide Elemente beinhaltet und außerdem auch noch mit Duschen ausgestattet ist.

So schnell wie möglich soll die Planung realisiert werden. In diesem Jahr müssen sich die Badegäste am Tinninger See aber voraussichtlich noch mit den "Dixi-Kloos" abfinden.

wu/Oberbayerisches Volksblatt

Zurück zur Übersicht: Rosenheim Land

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT