Inntal: SPD kämpft für LKW- Überholverbot

SPD will Tempo 100 und Lkw- Überholverbote auf der Inntal-Autobahn

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Bereits seit 2014 (Aufnahmedatum) fordert die SPD-Kreistagsfraktion ein beidseitiges Lkw-Überholverbot und 130 km/h-Beschränkung auf der Inntalautobahn und wollen dies nun mit Anträgen beim Kreistag, Land und Bund erzwingen.

Inntal - Die SPD will auf der Inntal-Autobahn Rosenheim-Kufstein  ein beidseitiges Lkw-Überholverbot, einschließlich einer durchgängigen 130 km/h-Beschränkung

Pressemeldung im Wortlaut:

 „Tirol kämpft für die Gesundheit seiner Bürger und hat mit Erfolg Tempo 100 und vor allem ein Lkw-Überholverbot auf ihrem Teil der Inntalautobahn eingeführt, um die Anlieger vor unnötigem Lkw-Verkehr zu schützen undfür weniger Schadstoffe und Lärm zu sorgen.

Auf vergleichbare Schutzbemühungen für die bayerischen Inntalbewohner pocht die SPD-Kreistagsfraktion bereits seit 2014 und wiederholt nunmehr ihre langjährige Forderung: Sofortige Umsetzung des beidseitigen Lkw-Überholverbotes auf der bayerischen Inntalautobahn Rosenheim-Kufstein einschließlich einer durchgängigen 130 km/h-Beschränkung

Während die Geschwindigkeitsreduzierung inzwischen größtenteils umgesetzt wurde, wird der Schwerverkehr weiterhin das Überholen in Richtung Kufstein gewährt, obwohl dies zu klimaschädlichem Lkw-Rennen und Ziehhamonika-Verkehr bei Auto im besonders sensiblen Inntal führt. Alexandra Burgmaier, Kreisfraktionssprecher: „Alle reden vom Klimaschutz, aber an die einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen zur CO2 /Feinstaubreduzierung will man seltsamerweise nicht ran.“ 

„Wenn nicht jetzt, wann dann! Die Tiroler machen es uns vor"

Die Inntaler SPD-Kreisräte Alexandera Burgmaier und Roland Schmidt sind von den SPD-Forderungen überzeugt: „Wenn nicht jetzt, wann dann! Die Tiroler machen es uns vor –wie so häufig in letzter Zeit.“ Da Forderungen auf Lkw-Überholverbot bisher nicht fruchtet, wollen dies die SPD- Kreisräte nun mit Anträgen beim Kreistag, Land und Bund erzwingen.

Derzeit besteht nur in Fahrtrichtung Rosenheim ein Lkw-Überholverbot mit kombinierter 130 km/h-Beschränkung. Damit will man verhindern, dass die Brummi- Fahrer nach 200 Kilometer Überholverbot über den Brenner die zweispurige Inntalautobahn durch „Elefantenrennen“ blockieren. Dies verschiebt man auf die dreispurige A8. „Das gleiche Problem gibt es in Fahrtrichtung Kufstein und macht die gleichen Verkehrsregelungen erforderlich,“ ist Alexandra Burgmaier überzeugt. 

Als Inntalerin beobachtet sie täglich, wie sich Hunderte von Schwerlastern noch gegenseitig überholen, ehe ab Landesgrenze bis Italien ein Verbot gilt. Die Auto- Fahrer werden damit zum ständigen Abbremsen und Gasgeben gezwungen. „Dies erzeugt enorme Lärm- und Luftbelastung und verhindert einen umweltschonenderen gleichmäßigen Verkehrsfluss,“ so Kreisrat Roland Schmidt. Bei täglich bis zu 60.000 Auto- und 10.000 Lkw-Bewegungen schlägt diese Belastung stark zu Buche.

Pressemitteilung der SPD Kreistagsfraktion

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