ADAC-Stauprognose bis zum 6. Januar

Droht Stau? So voll werden die Autobahnen zum Jahreswechsel

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Landkreis - Zum Jahreswechsel starten besonders viele Skiurlauber in Richtung Alpen. Und auch danach wird es nicht ruhiger auf den Autobahnen der Region.

Weihnachtsfeiertage, Jahreswechsel und noch dazu Schulferien - ruhig ist es auch auf den Autobahnen in der Region nicht gewesen in den vergangenen Tagen. Vor allem zum Ende der Weihnachtsferien wird nochmal Hochbetrieb auf den Straßen herrschen, wie der ADAC mitteilt. "Um Staus zu vermeiden, hilft nur gutes Timing", erklärt Europas größter Verkehrsclub. "Die günstige Feiertagskonstellation in diesem Jahr lässt dafür allerdings viel Spielraum."

Die Situation zum Jahreswechsel

Noch bis zum Neujahrstag, dem 1. Januar, erwartet der ADAC verhältnismäßig wenig Verkehr und kaum Staus. Viele Weihnachtsurlauber sind bereits am Wochenende in den Skiurlaub gefahren. Einige kehren aber auch schon daraus zurück. Die Staugefahr auf den Rückreisespuren nimmt ab Dienstag, dem 1. Januar, und in den Tagen nach Neujahr stetig zu.

Das Wochenende 4. bis 6. Januar

Am Wochenende zu Heilige Drei Könige enden in fast allen Bundesländern die Weihnachtsferien. Ausnahme macht hier nur Hessen, wo es noch eine schulfreie Woche gibt. Den Rückreiseverkehr wird man bereits am Freitag, dem 4. Januar, spüren. Besonders stark wird er aber am Samstagnachmittag, dem 5. Januar, und Sonntagnachmittag, dem 6. Januar, sein. Auf dem Weg in die Skigebiete sind zudem Tagesausflügler und Urlauber, die nicht an Ferientermine gebunden sind. Diese Staus halten sich allerdings in Grenzen, lautet das Fazit des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs.

Diese Strecken der Region sind besonders stauanfällig:

  • Großraum München
  • A8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9: München – Nürnberg – Berlin
  • A93: Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2: München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96: München – Lindau
  • A99: Umfahrung München

Lkw-Fahrverbot am Feiertag

Lkw hingegen müssen zum Beispiel am 1. Januar stehen bleiben. In Deutschland dürfen am Neujahrstag Lkw über siebeneinhalb Tonnen von 0 bis 22 Uhr nicht fahren.

Auch andere europäische Länder wie Österreich verbannen die schweren Brummis an den Feiertagen von ihren Autobahnen, wie die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, kurz Asfinag, berichtet. Demnach dürfen von 0 bis 22 Uhr in ganz Österreich Lastkraftwagen mit Anhänger nicht fahren, wenn das höchste zulässige Gesamtgewicht des Lastkraftwagens oder des Anhängers mehr als dreieinhalb Tonnen beträgt. Lastkraftwagen, Sattelkraftfahrzeuge und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als siebeneinhalb Tonnen dürfen ebenfalls nicht fahren.

ksl

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