Nachfolger von Torsten Gruber vorgestellt

Brenner-Nordzulauf: Das ist der neue Projektleiter

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Matthias Neumaier ist neuer Chef-Planer der Deutschen Bahn für den Brenner-Nordzulauf
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Rosenheim - Es gibt einen Wechsel an der Spitze des Planungsteams des umstrittenen Brenner-Nordzulaufs. Matthias Neumaier löst Torsten Gruber als Projektleiter ab.

Die Deutsche Bahn hat den neuen Projektleiter für den Brenner-Nordzulauf vorgestellt. Der trat zum 1. November offiziell die Nachfolge von Torsten Gruber an, der das Projekt vier Jahre lang geleitet hat. Gruber hatte auf eigenen Wunsch den Staffelstab weitergegeben und den DB-Konzern verlassen

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Nachfolger Neumaier bringt viel Projekterfahrung mit. Sowohl in den Planungs- als auch in den Realisierungsphasen von Großprojekten ist er seit 2002 tätig, so etwa beim viergleisigen Ausbau zwischen München und Augsburg und danach als Projektleiter beim Ausbau der S-Bahn-Strecken in Nürnberg. Im Allgäu ist er seit 2013 verantwortlich für die Planungen und die Umsetzung der Elektrifizierung. Bereits dort hatte er die Aufgabe von Gruber übernommen. Im kommenden Jahr wird dieser Ausbau zu Ende gehen. Neumaier will das Projektteam für den Brenner-Nordzulauf kontinuierlich weiterentwickeln und mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen verstärken.

„Ich habe mich intensiv in das Projekt Brenner-Nordzulauf eingearbeitet, werde aber noch ein paar Wochen brauchen, bis ich ganz tief in den Themen drin bin“, sagte Neumaier bei seiner Vorstellung.

Intensiver Dialog  

Seine Erfahrungen aus dem Projekt im Allgäu will er vor allem hinsichtlich der Einbeziehung der Bürger und Kommunen nutzen. Neumaier sei natürlich bewusst, dass ein Neubauprojekt wie der Brenner-Nordzulauf andere Rahmenbedingungen habe als Bauarbeiten im Bestand, sagte der Projektleiter. "Ich kann verstehen, dass die Menschen Sorgen haben und die schöne Natur in der Region Rosenheim schützen wollen. Darum ist es wichtig, dass wir die Trasse so umwelt- und sozialverträglich wie möglich planen. Die Natur muss, soweit es geht, erhalten bleiben.“ Er hoffe,dass der Widerstand gegen das Projekt in den kommenden Monaten geringer werde, nachdem die Planungen immer lokaler würden.

jb

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