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Corona-Wochenbericht Stand 6. Mai

So ist die Corona-Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim im Überblick

Corona in Rosenheim Symbolbild
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Corona in Rosenheim (Symbolbild)

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 6. Mai 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. Wir bitten um Beachtung, dass der Auswertezeitraum seit dem letzten Wochenbericht, der am Donnerstag erschienen war, heute acht Tage beträgt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Aktuelle Lage: 

Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim weist darauf hin, dass der seit Mitte Februar erfolgte Anstieg des Infektionsgeschehens im Landkreisgebiet abgebremst wurde und sich nunmehr in einer Plateauphase um einen Wert der 7-Tage-Inzidenz von 100 bewegt. Aktuell liegt der Wert bei 102,6.

Das trifft so für das Stadtgebiet Rosenheim nicht zu. Nach einer Abschwächung der Infektionsausbreitung in der letzten Woche, stieg die 7-Tage-Inzidenz in den letzten beiden Tagen auf Werte über 170 an. Am 6. Mai betrug sie 171,5.

Seit dem letzten Wochenbericht wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim täglich zwischen 18 und 90 neue Fälle (insgesamt 437 Neumeldungen) gemeldet. 

Aktuelle Lage in den Kliniken

„Die Lage in den Kliniken ist im Wesentlichen unverändert. Heute sind 21 Prozent der tatsächlich betriebenen Intensivbetten mit Covid-19 belegt sowie ein Prozent aller Normalbetten. Auf den Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim werden derzeit 21 Patienten mit oder wegen Covid-19 behandelt, verteilt auf das RoMed Klinikum Rosenheim, die RoMed Klinik Wasserburg sowie die Schön Kliniken in Bad Aibling und Vogtareuth. Die Situation hier ist angespannt aber beherrschbar. Auf den Normalstationen werden entsprechend 52 Patienten behandelt. Die Situation auf den Intensivstationen ist damit im Wesentlichen unverändert zur Vorwoche, auf den Normalstationen hat es sich etwas entspannt“, bewertet Dr. Michael Städtler, Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordinierung für den Rettungsdienstbereich Rosenheim, die Situation in den Kliniken.

Besorgniserregende Varianten

Die besorgniserregenden Varianten des Coronavirus bilden auch in der Region die Mehrzahl der Fälle: Bislang wurden dem Gesundheitsamt 2.487 Fälle einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. Seit dem letzten Wochenbericht wurden 306 Fälle der britischen Variante von zuvor positiv in der PCR getesteten Personen gemeldet. Seit dem letzten Wochenbericht wurde ein weiterer Fall der brasilianische Variante (P.1) gemeldet. Alle bislang bekannten drei Fälle gehören zu einem familiären Übertragungsgeschehen im Landkreisgebiet.

Auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts sind die Gebiete mit einem erhöhten Auftreten der Virusvarianten ausgewiesen.

Infektionsschutzmaßnahmen:

Trotz hoher Fallzahlen kann das Gesundheitsamt weiterhin die positiv Gemeldeten tagesaktuell telefonisch und schriftlich über ihre Infektion informieren und die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen anordnen. Auch die engen Kontaktpersonen können zeitnah kontaktiert und ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet werden.

Analyse von Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim:

„Das Infektionsgeschehen scheint zumindest im Landkreisgebiet abgebremst zu sein, was uns Anlass zu vorsichtigem Optimismus gibt. Leider ist dieselbe Entwicklung im Stadtgebiet Rosenheim bislang noch nicht zu beobachten. Hier stieg die 7-Tage-Inzidenz in den letzten beiden Tagen auf Werte über 170 an und wir sehen insgesamt einen leicht ansteigenden Trend. Die Infektionen breiten sich dort noch ungehindert aus. Insgesamt ist es also zu früh, um für die Region Entwarnung zu geben. Nach wie vor befinden wir uns inmitten der 3. Welle

Der Anteil der besorgniserregenden Varianten an allen positiven PCR-Ergebnissen steigt seit März: lag er damals bei 62 Prozent, so stieg er im April auf 67 Prozent an und beträgt im Mai bislang 70 Prozent. Die britische Variante hat damit das ursprüngliche Virus in der Häufigkeit abgelöst, was die hohe Anzahl von Neuinfektionen zur Folge hat. Die besorgniserregenden Varianten können den Verlauf der Pandemie verschlimmern, zu einer schnelleren Verbreitung der Infektionen, zu schwereren Verläufen, zu erhöhter Sterblichkeit und zu einer Überlastung der Intensivstationen führen. Bei einzelnen Sonderformen der besorgniserregenden Varianten kann sogar eine schlechtere Schutzwirkung der Impfung oder einer in der Vergangenheit durchgemachten Infektion resultieren. 

Wir dürfen nicht riskieren, dass durch Unachtsamkeit, Unvernunft oder Leugnung der Realität die Infektionszahlen wieder durch die Decke gehen und so schweren Erkrankungen den Weg bereiten. Auch wenn die Impfungen in der Region schon weit fortgeschritten sind, so gibt es weiterhin eine sehr große Zahl vulnerabler Personen aufgrund Alters oder schwerer chronischer Grunderkrankungen. Wir beobachten mit Sorge den hohen Anteil der 50- bis 60-jährigen Patienten auf den Intensivstationen der Region. Die dominierende britische Variante bewirkt nicht nur eine schnellere Infektionsübertragung sondern sie ist von der Schwere der Erkrankungen auch gefährlicher. 

Bedeutsam hierbei ist die Tatsache, dass aktuell über 62 Prozent aller Neuinfektionen im privaten Umfeld Familie und Freundeskreis stattfinden. Jeder Einzelne hat es in der Hand, Übertragungen zu verhindern und dadurch beizutragen, dass sich das öffentliche Leben Stück für Stück wieder normalisieren kann. Leider ist mittlerweile eine gewisse Müdigkeit oder Unwillen in Teilen der Bevölkerung zu verzeichnen, sich an die bewährten Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Geht man mit offenen Augen zum Beispiel durch die Rosenheimer Fußgängerzone, so erkennt man, dass Masken teilweise nicht getragen und Abstände nicht eingehalten werden.

Ich appelliere daher zum wiederholten Mal an jede Bürgerin und jeden Bürger, die bekannten AHA-L-Regeln einzuhalten, sich impfen zu lassen und weiterhin auf Reisen zu verzichten. Wir haben die Waffen, den unsichtbaren Feind zu bekämpfen und zu besiegen, geben Sie sich einen Ruck, seien Sie konsequent, rücksichtsvoll und mitmenschlich in Ihrem Verhalten, damit wir alle aus diesem langen Winter herauskommen hin zu einem Frühlingserwachen mit geöffneten Geschäften und Gastronomiebetrieben, Präsenzunterricht in Schulen und erweiterten sozialen Aktivitäten.

Das Gesundheitsamt beobachtet auch weiterhin viele Infektionen am Arbeitsplatz (12 Prozent). Als besondere Schwachstellen können hier Großraumbüros, unzuverlässiges Maskentragen, Verstöße gegen das Abstandsgebot, z.B. in Pausen- oder Umkleideräumen, und unzureichendes Lüften ausgemacht werden. Wenn solche Ansteckungsmöglichkeiten geboten werden, kann sich die britische Variante leicht ausbreiten mit der Folge, dass z.T. ganze Betriebsbereiche aufgrund notwendiger Quarantäneanordnungen stillgelegt werden müssen. Die Unternehmen sollten wo immer möglich großzügig Gebrauch von Homeoffice-Regelungen machen“, bewertet Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, die Lage.

Infektionsquellen

Infektionsübertragungen ereignen sich weiterhin überwiegend im privaten Umfeld, das 62 Prozent der bekannten Infektionsursachen ausmacht. Etwa 12 Prozent fallen auf den Arbeitsplatz. Erfreulicherweise wurden keine neuen Infektionserkrankungen seit dem letzten Wochenbericht aus Einrichtungen wie Kliniken, Pflege- und Behindertenheimen gemeldet. Als Lichtblick sieht das Gesundheitsamt, dass kaum mehr Infektionen bei Bewohnern von Heimen auftreten. „Dies ist ein großer Erfolg der Impfungen in den Einrichtungen“, so Hierl.

 Es ereignen sich auch weiterhin einzelne Fälle und Ausbrüche in Schulen und Kitas (1 Prozent). 

Seit dem letzten Wochenbericht erhielt das Gesundheitsamt 5 Meldungen von positiven Selbsttests: 4 stammten aus Schulen (4 Schüler) und einer aus einem Kindergarten (Mitarbeiter). Davon sind insgesamt zwei mit positiver PCR bestätigt worden.

Überwiegend werden die Fälle im Rahmen von Untersuchungen bei der Kontaktpersonennachverfolgung (ca. 42 Prozent) und bei Testungen aufgrund von Symptomen (ca. 38 Prozent) entdeckt. Etwa 12 Prozent der Fälle werden im Rahmen von Reihentestungen entdeckt. Dies unterstreicht die Bedeutung von regelmäßigen Reihentestungen in Betrieben und Gemeinschaftseinrichtungen.

Impfungen

Insgesamt sind ca. 91.400 Impfungen seit Impfstart vor allem in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Loretowiese erfolgt. 68.100 davon waren Erstimpfungen, 23.284 Zweitimpfungen. Insgesamt 9.530 dieser Impfungen wurden in stationären Einrichtungen sowie betreuten Wohnformen in Stadt und Landkreis Rosenheim verabreicht.

Seit dem 29. März ist das zweite Impfzentrum auf der Loretowiese in Betrieb, sodass – abhängig von der verfügbaren Menge an Impfstoff – die Impfkapazität des gemeinsamen Impfzentrums Rosenheim deutlich erhöht werden konnte. Seit dem 19. April wird dem Impfzentrum kein Impfstoff der Firma AstraZeneca mehr für Erstimpfungen geliefert. Für Erstimpfungen stehen dem Impfzentrum die Impfstoffe von Biontech/ Pfizer und Moderna zur Verfügung.

Seit dem 31. März werden in Stadt und Landkreis Rosenheim auch Impfungen gegen COVID-19 in Arztpraxen durchgeführt. Bis einschließlich 5. Mai konnten durch die niedergelassenen Ärzte bereits 24.797 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt werden. Die Arztpraxen handeln dabei nicht im Auftrag des Impfzentrums Rosenheim - bei Fragen zur Impfung gegen das Coronavirus in einer Arztpraxis wenden Sie sich daher bitte direkt an Ihren Hausarzt

Aufforderung zur Registrierung an Jüngere

Es werden nun auch explizit jüngere impfwillige Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich für die Impfung gegen COVID-19 im Impfzentrum unter https://impfzentren.bayern zu registrieren. Besteht ausnahmsweise keine Möglichkeit zur Internetnutzung, ist auch eine telefonische Registrierung bei der Impfhotline unter der Rufnummer 08031/ 365 8899 möglich. Die bayerische Software errechnet automatisch nach bestimmten Algorithmen die Priorisierung gemäß der jeweils geltenden Coronavirus-Impfverordnung anhand der erfolgten Angaben des Bürgers. Das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt können hierauf keinen Einfluss nehmen. Bitte sehen Sie daher von Anfragen zur Höherpriorisierung oder vorgezogenen Impfungen an das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt ab. Neben dem jeweiligen Alter werden von der Software auch berufliche und medizinische sowie Einrichtungsindikationen entsprechend berücksichtigt. Der Zeitpunkt der Registrierung bzw. die Wartezeit hat keinen Einfluss auf die Priorisierung.

Bereits registrierte Personen können einsehen, welcher Priorität diese von der Software zugeordnet worden sind. Hierfür muss man sich mit dem bei der Registrierung vergebenen Passwort im Account unter https://impfzentren.bayern einloggen. Anschließend können auch die eingegebenen Daten überprüft und ggf. aktualisiert sowie der gesamte Account oder einzelne Personen in einem Account gelöscht werden. Sollten Sie bereits in einer Arztpraxis die Impfung erhalten haben, wird um zeitnahe Löschung des Accounts im bayerischen Registrierungsportal gebeten.

Impfberechtigung muss belegt werden

Die Impfberechtigung muss am Impftag zwingend im Impfzentrum ausreichend belegt werden (z. B. mittels eines gültigen Ausweisdokuments, einer Arbeitgeberbescheinigung und/ oder eines ärztl. Attests). Grundsätzlich ist für jede Angabe in BayIMCO ein entsprechender Nachweis bei der Erstimpfung im Impfzentrum vorzulegen. Ein Formblatt für eine Arbeitgeberbescheinigung und eine Bestätigung für enge Kontaktpersonen von schwangeren und nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person kann auf der Homepage des Landkreises Rosenheim heruntergeladen werden. Eine Vorab-Übersendung von ärztlichen Attesten ist weder notwendig noch gewünscht. Die jeweils vorhandenen Erkrankungen sind in der Registrierungssoftware von jedem Bürger entsprechend auszuwählen und das ärztliche Attest muss anschließend am Tag der Erstimpfung im Impfzentrum vorgelegt werden.

Um Warteschlagen vor dem Impfzentrum zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger mit Termin gebeten, pünktlich zu erscheinen.

Aufgrund vermehrter Nachfragen wird darauf hingewiesen, dass sich Bürgerinnen und Bürger über die tägliche Zahl an Impfungen je Bundesland sowie den Fortschritt bei den einzelnen Zielgruppen auf der Seite des Impf-Dashboards des Bundesministerium für Gesundheit informieren können. 

Geimpfte Personen können ggf. auftretende Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen) dem Paul-Ehrlich-Institut digital melden. Hierfür hat das PEI die App „SafeVac 2.0“ entwickelt. Ebenso kann diese Meldung online unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html erfolgen. Teilnehmer an dieser Beobachtungsstudie tragen so aktiv dazu bei, weitere Erkenntnisse über COVID-19-Impfstoffe zu gewinnen.

Hierl begrüßt Freiheiten für Geimpfte

Seit dem 6. Mai wurde die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dahingehend geändert, dass nunmehr vollständig Geimpfte ab dem 15. Tag nach der 2. Impfung und Genesene, bei denen die Infektion durch eine positive PCR-Untersuchung bestätigt war und dieser Test mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt, Personen mit einem negativen Testergebnis gleichgestellt werden, sofern sie keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen und keine aktuelle COVID-19-Infektion nachgewiesen ist. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der Normalisierung unseres Alltags. Gleichzeitig stellt dies eine Belastungsprobe für unser Gerechtigkeitsempfinden und unsere solidarische Einstellung den Schwächeren in der Gesellschaft gegenüber dar. Ich begrüße diese neuen Freiheiten“, so Hierl.

Fallzahlenentwicklung: 

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 28. April 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 437 neue Fälle (am 28. April: 309) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 17.012 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 13.253, Stadt: 3.759). 75 Prozent der seit 1. April positiv Getesteten liegen im Altersbereich zwischen 15 und 59 Jahren. Nur 2 Prozent fallen auf die Senioren ab 80 Jahren. Mittlerweile wurde bei mindestens 15.376 Personen eine Genesung dokumentiert.

509 Personen (am 28. April: 504) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 450, Stadt: 59). Von den Verstorbenen waren 19 (am 28. April: 19) Personen unter 60 Jahren. 344 (am 28.04.2021: 342) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden fünf Personen gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben sind. Hiervon waren 2 Personen über oder gleich 80 Jahren und drei Personen zwischen 60 und 80 Jahren. Einer dieser Verstorbenen war in einem Heim betreut worden.

Bislang wurden dem Gesundheitsamt 2.487 Fälle (Landkreis 1.868, Stadt 619) (am 28. April: 2.181) einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. In einem Fall handelt es sich um die südafrikanische Variante (B1.351), über den bereits berichtet wurde, in drei Fällen (familiäre Häufung im Landkreisgebiet) um die brasilianische Varianten (P.1) und in allen anderen Fällen um die britische (B.1.1.7). Hiervon wurden dem Gesundheitsamt seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 28. April 24 Uhr 306 Fälle gemeldet. Alle Fälle sind bei der Gesamtfallzahl von COVID-19-Fällen enthalten.

73 (am 28. April: 94) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 21 Patienten (am 28.04.2021: 19) auf einer Intensivstation

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 7. Mai (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 171,52 (am 28. April: 160,50), für den Landkreis Rosenheim bei 102,55 (am 28. April: 115,56).


Übersicht über Infektionsumfeld und Testanlass für den Zeitraum 29. April- 6. Mai (Tag nach letztem Wochenbericht bis Tag heutiger Wochenbericht) bei neu gemeldeten Fällen (Stand 6. Mai 24 Uhr):

InfektionsumfeldProzent
Arbeitsplatz11,9
Kita, Schule, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen1,1
Privater Haushalt61,5
Freizeit2,5
Medizinische Einrichtungen0,0
sonstiges7,2
nicht ermittelbar/Quelle unbekannt15,8
gesamt100,0
TestanlassProzent
Verdachtsmeldung 38,1
Kontaktpersonennachverfolgung41,6
Testung/Reihentestung12,4
Einreise aus Risikogebiet0,5
sonstiges7,4
nicht ermittelbar0,0
gesamt100,0
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim
Statistik Landratsamt Rosenheim

Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinde:

GemeindeFälleGeneseneDifferenz der Fälle zur VorwocheAktive Fälle
Albaching938903
Amerang155137+716
Aschau287256+39
Babensham128116+78
Bad Aibling1107971+3983
Bad Endorf406365+621
Bad Feilnbach497449+421
Bernau am Chiemsee348310+1219
Brannenburg358318+1124
Breitbrunn am Chiemsee706702
Bruckmühl752708+1430
Chiemsee2*00
Edling231216+59
Eggstätt168148+213
Eiselfing141135-14
Feldkirchen-Westerham428377+831
Flintsbach am Inn214188+415
Frasdorf128106+1022
Griesstätt123115+17
Großkarolinenfeld301278+813
Gstadt am Chiemsee857404
Halfing13713204
Höslwang7573+21
Kiefersfelden441399+916
Kolbermoor991896+1467
Neubeuern149137+310
Nußdorf am Inn16515604
Oberaudorf317285+624
Pfaffing184176+16
Prien am Chiemsee470433+424
Prutting137118+716
Ramerberg5553+11
Raubling566506+2350
Riedering343300+823
Rimsting140105+1133
Rohrdorf am Inn309277+1225
Rosenheim37593396+123304
Rott am Inn159152+14
Samerberg15614803
Schechen325288+2429
Schonstett6260+12
Söchtenau196179+714
Soyen174157+27
Stephanskirchen416391+820
Tuntenhausen330302+1223
Vogtareuth12411804
Wasserburg am Inn746655+1248

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

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