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Bürgertelefon in Rosenheim: Die häufigsten Fragen und ihre Antworten

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Kreis Rosenheim - Im Rosenheimer Gesundheitsamt gibt es ein Bürgertelefon. Dieses ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 12 Uhr besetzt. Hier die am häufigsten Fragen, die von Bürgern auf der angebotenen Hotline gestellt wurden. Folgende Antworten hat uns die Pressestelle des Landratsamtes zur Verfügung gestellt:

Die Aufgabe des Gesundheitsamtes ist es, nach dem Infektionsschutzgesetz die Erkrankten zu erfassen und die Kontaktpersonen zu ermitteln. Wir grenzen die Ausbreitung ein mit der Containment-Strategie des Robert Koch-Instituts. Die engen Kontaktpersonen kommen auf Anordnung des Gesundheitsamtes zunächst für 14 Tage in häusliche Quarantäne und werden beobachtet. Das Gesundheitsamt ist für die bestätigten Fälle und enge Kontaktpersonen zuständig.

Im Rosenheimer Gesundheitsamt gibt es ein Bürgertelefon. Dieses ist unter der Nummer: 08031/392-5555 erreichbar. Die Hotline zum neuartigen Coronavirus ist besetzt: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 12 Uhr.

Folgende Antworten hat uns die Pressestelle des Landratsamtes zur Verfügung gestellt:

Warum müssen enge Kontaktpersonen für 14 Tage zuhause bleiben?

Weil innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann. Bei diesen engen Kontaktpersonen wird von uns eine Diagnostik auf Corona in Form eines Rachenabstriches durchgeführt. Auch bei negativem Ergebnis müssen die Kontaktpersonen für 14 Tage zuhause bleiben.

Warum?

Weil trotz negativem Ergebnis innerhalb von 14 Tagen die Erkrankung ausbrechen kann.

Ich komme aus einem Risikogebiet. Was soll ich machen?

Wenn es Ihnen gut geht und Sie keine Symptome haben, dann ist nichts zu veranlassen. Achten Sie nur die nächsten 14 Tage auf ihre Symptome, wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen. Bei Symptomen wenden sich bitte telefonisch an dem Hausarzt. Kontakte von Kontaktpersonen zählen nicht als Kontakte im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. In diesen Fällen ist nichts zu veranlassen.

Ich komme aus einem Risikogebiet und habe Symptome (Verdachtsfall). Was soll ich machen?

Wenden sie sich bitte telefonisch an den Hausarzt oder an den hierfür eingerichteten Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns unter der Telefonnummer 116 117. Für die Behandlung und Diagnostik (Rachenabstrich) ist der Hausarzt oder der Dienst unter 116 117 zuständig.

Mein Freund / Bekannter kommt aus einem Risikogebiet und hat keine Symptome. Was soll ich machen, auf was soll ich achten?

Nichts.

Mein Freund / Bekannter kommt aus einem Risikogebiet und hat Symptome. Was soll ich machen, auf was soll ich achten?

Er gilt als Verdachtsfall und muss sich telefonisch an den Hausarzt wenden. Bei Ihnen ist vorerst nicht zu veranlassen. Erst die Bestätigung der Erkrankung wird uns gemeldet, erst dann nehmen wir die Ermittlungen auf. In diesem Fall meldet sich der Hausarzt oder Sie bei uns.

Ich habe Kontakt mit einem Erkrankten gehabt. Die Erkrankung ist nachgewiesen. Was soll ich machen?

Bitte melden Sie Ihre Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer an unser Postfach gesundheitsamt@lra-rosenheim.de. Die Amtsärzte nehmen den Kontakt zu Ihnen auf. Bestätigte Erkrankungsfälle bitten wir an das Staatliche Gesundheitsamt zu melden über das Funktionspostfach gesundheitsamt@lra-rosenheim.de. Ein Verdachtsfall ist definiert als Aufenthalt in Risikogebieten bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und unspezifische Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber oder Durchfall.

oder

Kontakt zu einem bestätigten Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn und unspezifischen Krankheitssymptome, wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und Durchfall.

Wir waren in Urlaub im Risikogebiet. Muss mein Sohn oder Tochter (Schüler) daheimbleiben, auch wenn er oder sie gesund ist?

Ja, der Schüler muss 14 Tage nach Rückkehr daheimbleiben. Aber Erwachsene ohne Symptome müssen nicht daheimbleiben. Sie dürfen in die Arbeit und sind von dieser Regelung nicht betroffen (Regelung des Bayerischen Innenministeriums).

Wir waren in Urlaub im Risikogebiet und mein Sohn ist nun erkrankt. Was soll ich machen?

Das ist ein Verdachtsfall: Der Schüler muss zuhause bleiben, bis geklärt ist, ob eine Coronaerkrankung vorliegt. Er soll sich telefonisch beim Hausarzt oder der 116117 melden zwecks Diagnostik, d.h. Rachenabstrich. Darüber hinaus muss er für 14 Tage zuhause bleiben, egal ob er an Corona erkrankt ist oder nicht. Alle Schüler aus Risikogebieten müssen 14 Tage nach Rückkehr zu Hause bleiben, auch die ohne Symptome.

Ich und mein Sohn (Schüler) hatten Kontakt zu gesunden Reiserückkehrern. Was sollen wir machen?

Es besteht keine Infektionsgefahr für Sie. Es ist nichts zu unternehmen.

Ich und mein Sohn (Schüler) hatten Kontakt zu kranken Reiserückkehrern. Was sollen wir machen?

Zunächst ist es wichtig, dass sich die kranken Reiserückkehrer nach telefonsicherer Voranmeldung beim Hausarzt testen lassen. Beim negativen Test, der kranken Reiserückkehrer, ist nichts zu veranlassen oder zu beachten. Bei positiven Test der Reiserückkehrer, mit denen Sie Kontakt hatten, sollten Sie sich beim Gesundheitsamt per E-Mail oder telefonisch melden.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

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