So sieht es derzeit in den Gemeinden aus

Die aktuelle Entwicklung des Coronavirus in Stadt und Landkreis Rosenheim

Person mit Schutzausrüstung bei Coronatest
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Coronavirus (Symbolbild).

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 08. Oktober 24.00 Uhr.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Fallzahlenentwicklung

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 01. Oktober 24.00 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 115 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 3463 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2695, Stadt: 768) Mittlerweile wurde bei mindestens 3019 Personen eine Genesung dokumentiert. 222 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 199, Stadt: 23). Von den Verstorbenen waren 7 Personen unter 60 Jahren. 145 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 8 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 09. Oktober (0.00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 66,3, für den Landkreis Rosenheim bei 27,97.

Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinde:

Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüchez.B. in Pflegeeinrichtung zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegende nGemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, so dass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

* Bei einer Fallzahl kleiner 5 erfolgt aus Datenschutzgründen keine Auswertung der Genesenen.

Gemeinde Fälle Genesene
Albaching2222
Amerang1716
Aschau im Chiemgau12098
Babensham3027
Bad Aibling261232
Bad Endorf4440
Bad Feilnbach203167
Bernau am Chiemsee10389
Brannenburg6861
Breitbrunn am Chiemsee118
Bruckmühl9688
Chiemsee1*
Edling7571
Eggstätt3124
Eiselfing2322
Feldkirchen-Westerham8167
Flintsbach am Inn1815
Frasdorf1919
Griesstätt2725
Großkarolinenfeld7665
Gstadt am Chiemsee4*
Halfing1515
Höslwang5*
Kiefersfelden9679
Kolbermoor222189
Neubeuern2625
Nußdorf am Inn5552
Oberaudorf5243
Pfaffing3129
Prien am Chiemsee 7462
Prutting2419
Ramerberg88
Raubling10087
Riedering9678
Rimsting2726
Rohrdorf am Inn4742
Rosenheim767668
Rott am Inn2323
Samerberg2219
Schechen4135
Schonstett4*
Söchtenau1411
Soyen3938
Stephanskirchen7666
Tuntenhausen4440
Vogtareuth1717
Wasserburg am Inn191168

Kontaktpersonen

Vorübergebend wurde die Aufgabe der Nachverfolgung von Kontaktpersonen von COVID-19-Erkrankten durch die Landkreisgemeinden bzw. die Stadt Rosenheim übernommen. Aufgrund der gesunkenen Fallzahlen hat das Gesundheitsamt zum 01.Juli die Kontaktpersonennachverfolgung wieder selbst übernommen. „Ohne die zuverlässige Zuarbeit der Gemeinden hätte die Kontaktpersonennachverfolgung nicht so schnell wieder zeitnah und vollständig erfolgen können.“, so Hierl. Durch Beschluss des Bayerischen Ministerrats wurden den Gesundheitsämtern neue Stellen für die Kontaktpersonennachverfolgung bewilligt. Seit Anfang August hat ein Großteil der neuen Mitarbeiter am Gesundheitsamt Rosenheim ihre Tätigkeit begonnen.

Bei der Kontaktpersonennachverfolgung wird umfassend ermittelt, ob ein enger Kontakt mit erhöhtem Infektionsrisiko bestanden hat. Diese engen Kontaktpersonen der Erkrankungsfälle werden zeitnah kontaktiert und über die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen und die Verpflichtung zu einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne belehrt und auf SARS-CoV-2 untersucht. Treten bei den Kontaktpersonen Atemwegssymptome auf, so sind sie verpflichtet, diese umgehend gegenüber dem Gesundheitsamt mitzuteilen. Durch Allgemeinverfügungen des bayerischen Gesundheitsministeriums ist automatisch für alle bestätigten Erkrankungsfälle und deren enge Kontaktpersonen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Eine mündliche oder schriftliche Anordnung durch die Kreisverwaltungsbehörde ist nicht mehr notwendig.

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts

Pressemeldung des Landratsamts Rosenheim

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