Vergleich 2019 zu 2020

Zahlen für die Region zurückgegangen - Corona bremst Einbrecher aus

Landkreis - Wegen der Corona-Pandemie verbringen die Menschen in der Region mehr Zeit zu Hause, zum Beispiel im Homeoffice. Das schreckt Einbrecher ab. Das belegen auch die Zahlen für die Region Oberbayern Süd.

„Die Einbruchskriminalität im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ist im Vergleich zu 2019 zurückgegangen“, sagt Pressesprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd im Gespräch mit rosenheim24.de. „Hierbei kann man sagen, dass bei den gewerblichen Einbrüchen sogar ein starker Rückgang zu verzeichnen ist, bei den Wohnungseinbrüchen ein leichter Rückgang.“

Einbrüche im Bereich Oberbayern Süd Rückläufig

Laut Sonntag finden vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit die meisten Einbruchsdelikte statt. „Der Einbrecher sucht den Schutz der Dunkelheit“, so der Pressesprecher. „Auch an Weihnachten, wenn viele Menschen im Urlaub sind oder Verwandte besuchen.“ Das werde dieses Jahr auf Grund der Corona-Pandemie wohl anders sein, weil mehr Menschen über die Feiertage zu Hause sind. „Im Frühjahr hatten wir wegen Corona einen starken Rückgang an Einbrüchen, im Herbst ist es wieder angestiegen, weil die Leute mehr untzerwegs waren“, so Sonntag.

Seine Tipps: Das Hab und Gut beispielsweise durch technische Maßnahmen sichern, keine gekippten Fenster - ein gekipptes Fenster ist für einen Einbrecher ein offenes Fenster. „Erst gestern hatten wir einen Fall, bei dem die Menschen nur ein paar Stunden weg waren, währenddessen wurde eingebrochen.“ Mann sollte auch ein Auge auf das Hab und Gut des Nachbarn werfen. Wenn einem etwas seltsam vorkommt, immer die Polizei unter der 110 rufen. Lieber einmal zu viel als zu wenig.

jb

Rubriklistenbild: © picture alliance/Nicolas Armer/dpa (Symbolbild)

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