Fallzahlen "deutlich erhöht"

Grippewelle hat Bayern fest im Griff: Auch Rosenheim stark betroffen

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Landkreis Rosenheim - Die Grippewelle hat Bayern auch dieses Jahr stark getroffen. Auch im Landkreis sind die Fallzahlen "deutlich erhöht".

Die Nase trieft, der Hals schmerzt und das Fieber steigt. Viele Bürger haben in dieser Zeit des Jahres mit einer Erkältung zu kämpfen. Laut dem Robert Koch Institut hat es Bayern in diesem Jahr heftig getroffen und die Grippewelle dauert weiter an. 

Zwar ist die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen in der 9. Kalenderwoche laut dem Robert Koch Institut insgesamt im Vergleich zur Vorwoche um etwa 7 Prozent zurückgegangen, dennoch registrieten Ärzte eine deutlich erhöhte Anzahl an Grippeerkrankungen. 

Vergleich zu den Vorjahren

Im Vergleich zu den beiden Vorjahren wird die Grippewelle aber nicht die Zahlen von 2017/2018 oder 2016/2017 erreichen. 

Meist Invluenzaviren

Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 9. Kalenderwoche in 150 von 207 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Dabei handelt es sich in der aktuellen Berichtswoche zum größten Teil um Influenzaviren (55 Prozent).

In der 9. Meldewoche wurden nach Infektionsschutzgesetz bislang 19.962 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut übermittelt. Am schlimmsten betroffen sind vor allem Babys und Kleinkinder im Alter von null bis vier Jahren. 

"deutlich erhöhte" Fallzahlen im Landkreis Rosenheim

Vor allem in Bayern gibt es mehrere Gebiete in denen die Fallzahlen zum Teil "stark erhöht sind". Auch im Landkreis Rosenheim wurden "deutlich erhöhte" Zahlen registriert. Am stärksten betroffen sind in diesen Tagen die Landkreise bzw. Städte Bamberg, Kempten, München, Nürnberg, Oberallgäu und Würzburg.

Die Grippewelle in Deutschland hat nach Definition der AGI in der 2. Kalenderwoche begonnen. Möglicherweise wurde der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle inzwischen erreicht bzw. überschritten.

mz mit Material des Robert Koch Instituts

Rubriklistenbild: © picture alliance / Maurizio Gamb

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