Pressemitteilung Energieeffizienz-Netzwerk Rosenheim-Traunstein

Netzwerktreffen: Kommunales Energiemanagement

In Prien am Chiemsee trafen sich die Kommunen des Energieeffizienz-Netzwerks Rosenheim-Traunstein
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Der Chiemsee-Saal in Prien bietet auch in Corona-Zeiten ausreichend Platz für einen intensiven Austausch.

Landkreis - In Prien am Chiemsee trafen sich die Kommunen des Energieeffizienz-Netzwerks Rosenheim-Traunstein um sich umfassend über die Chancen und Möglichkeiten eines Kommunalen Energiemanagements zu informieren. 

Energieverbrauch und CO2-Emissionen der Kommunen nachhaltig zu senken, das sind die Ziele des Energieeffizienznetzwerks Rosenheim-Traunstein, in dem sich die dreizehn Kommunen Bad Endorf, Bad Feilnbach, Großkarolinenfeld, Neubeuern, Prien am Chiemsee, Raubling, Rohrdorf, Stadt Rosenheim, Schechen, Siegsdorf, Stephanskirchen, Tuntenhausen und Waging am See zusammengeschlossen haben.

Für das zweite Treffen hatten sich die Kommunen das Thema „Kommunales Energiemanagement“ vorgenommen. Hierzu hatte Prien’s Erster Bürgermeister Andreas Friedrich die Teilnehmer in den Chiemsee-Saal eingeladen.

Die Aufgabe des kommunalen Energiemanagements ist es, die Energieverbräuche der kommunalen Liegenschaften aufzunehmen und zu analysieren um hohe Verbräuche aufzuspüren und die Potenziale für eine kontinuierliche energetische Verbesserung zu identifizieren. Durch gezielte Maßnahmen können so Jahr für Jahr viele Kilowattstunden eingespart und CO2-Emissionen vermieden werden. Dr. Isabel Bücker vom Institut für nachhaltige Energieversorgung an der Technischen Hochschule Rosenheim stellte die Schritte zur Einführung eines kommunalen Energiemanagements vor und zeigte die vielfältigen Fördermöglichkeiten auf, die Bund und Freistaat für die Einführung eines solchen Systems bereitstellen.

Die Gastredner Anton Keil von der IngSoft GmbH und Prof. Dr. Jörg Lässig von der INM Institut für Nachhaltigkeitsmanagement GmbH stellten den Kommunen Systeme und Werkzeuge auf, mit denen das Kommunale Energiemanagement umgesetzt werden kann. Insbesondere die Vereinfachung der Energiedatenerfassung und -verwaltung durch Digitalisierung stieß bei den teilnehmenden Kommunen auf großes Interesse.

Zum Abschluss des Treffens besichtigten die Teilnehmer das Erlebnisbads Prienavera, den größten kommunalen Energieverbraucher der Marktgemeinde. Hier konnten sich die Teilnehmer ein Bild davon machen, wie komplex Energieversorgung und Technik eines solchen Bades sind und wie kontinuierliche energetische Verbesserung in der Praxis aussehen kann.

Pressemitteilung Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk Rosenheim-Traunstein

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