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Erste Feuerwehren im Landkreis Rosenheim trainieren

Gefahrlos mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs - Einsatzfahrten im neuen Simulator

Feuerwehren üben Verhalten bei Gefahrensituationen im Einsatzfahrten-Simulator
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Der Einsatzfahrten-Simulator ermöglicht ein gefahrloses Üben von kritischen Situationen im Straßenverkehr.

Landkreis Rosenheim - Die Feuerwehren im Landkreis haben nun die Chance, mit einem Simulator kritische Situationen im Verkehr zu üben. Dafür werden zwei Einsatzfahrten-Simulatoren zur Verfügung gestellt, in denen Lehrgänge angeboten werden.

Die Meldung im Wortlaut

Die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim können nun, als eine der ersten in Bayern, in einem der neuen Einsatzfahrten-Simulatoren das richtige Verhalten bei kritischen Situationen im Straßenverkehr üben. Dies ist eine Besonderheit, denn bislang konnten Blaulichtfahrten nicht auf der Straße oder auf Übungsplätzen realistisch trainiert werden.

Die Versicherungskammer Bayern und das Bayerische Staatsministerium des Innern für Sport und Integration haben zwei Simulatoren für diesen Zweck beschafft. Im Simulator können die Einsatzkräfte der Feuerwehren ab sofort solche Situationen üben. Für die Maschinistinnen und Maschinisten der Feuerwehr ist es wichtig so schnell wie möglich an den Einsatzort zu gelangen. Noch wichtiger ist es aber, weder sich noch andere Verkehrsteilnehmende dabei zu gefährden.

Kritische Situationen sind besonders das Überqueren von roten Ampeln und Überholmanöver. Die Teilnehmenden sollen nach dem Training mit dem Einsatzfahrten-Simulator in der Lage sein, solch brisante Situationen durch geübte Fahrstrategien zu bewältigen. Zunächst wurden Multiplikatoren der Feuerwehren ausgebildet die dann selbst ihre Kameradinnen und Kameraden schulen.

Simulator startet an vier Standorten im Landkreis

Die Fahrt wird an drei großen Bildschirmen abgebildet.

Die Versicherungskammer Bayern und das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration haben je einen neuen mobilen Einsatzfahrten-Simulator beschafft. In den beiden baugleichen Simulator-Anhängern im Wert von je 175.000 Euro ist ein Fahrersitz mit Bewegungssystem montiert. Die Fahrt wird auf drei großen Bildschirmen dargestellt und erzeugt so ein ausreichend realistisches Fahrgefühl. Für die Inbetriebnahme des Simulators wird ein Anhänger, in dem der Simulator verbaut ist, abgestützt und aufgeklappt. So ist er in einem Feuerwehr-Gerätehaus schnell einsatzbereit.

Die Pilotphase des Einsatzfahrten-Simulators startet im Landkreis Rosenheim an den vier Standorten Bernau, Nicklheim, Pullach und Rott a. Inn. Dadurch wird zunächst einem Teil der ca. 7.300 Feuerwehrdienstleistenden der 118 freiwilligen Feuerwehren im Landkreis die Möglichkeit gegeben, einen der begehrten Lehrgangs-Plätze zu ergattern. Um die Ausbildung der Multiplikatoren der Feuerwehren vor Ort, kümmert sich die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg. Die Multiplikatoren bilden in kleinen Gruppen von bis zu sechs Kameradinnen und Kameraden pro Trainingsdurchgang aus.

Der Lehrgang startet mit einer theoretischen Einweisung auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. Nach der theoretischen Einweisung absolvieren die Teilnehmenden eine Einweisungsfahrt sowie mindestens zwei weitere Einsatzfahrten unter realen Bedingungen mit Funk, Blaulicht und Martinshorn. Abschließend wird jede Einsatzfahrt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Gruppe besprochen und ausgewertet.

Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim

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