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Rosenheimer Experten warnen vor blinder Bewaffnung

Aufrüstung in Handtaschen: Nur trügerische Sicherheit!

Landkreis Rosenheim - Nach den Sex-Mob-Attacken in Köln und zahlreichen landesweit ähnlichen Vorfällen, verzeichnen Waffengeschäfte Rekordumsätze. Aber schafft Aufrüstung wirklich Sicherheit?

Schreckschusspistolen, Pfeffersprays und Elektroschocker gehen momentan über die Ladentheken der Waffengeschäfte, wie warme Semmeln beim Bäcker. 

Doch Mirijam Spies, Beraterin des Frauen- und Mädchennotrufs Rosenheim, warnt vor der trügerischen Sicherheit, die diese Aufrüstungen in der Handtasche suggerieren. "Als ob man dann sicher ist. In der Situation des Übergriffs ist alles anders als vorher geplant", ärgert sie sich im Oberbayerischen Volksblatt über die allgemein vereinfachte Darstellung von "Präventionsmaßnahmen".

"Es kommt darauf an, dass die Frau dem Täter gegenüber selbstbewusst auftritt, ihm vielleicht sogar in die Augen schaut, Distanz herstellt und laut Stopp sagt", rät Andreas Guske, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, in der Dienstagsausgabe des OVB. Für Guske spricht nichts gegen das Mitführen von legalen Waffen. Vielmehr rät er aber zu Selbstbehauptungskursen zur Prävention und zu griffbereiten Trillerpfeifen, um größtmögliche Öffentlichkeit im Falle eines Überfalls herzustellen. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB-online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

bj

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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