Ludwig lobt grenzübergreifende Zusammenarbeit

Weiterhin gemeinsame Grenzkontrollen durch Deutschland und Österreich 

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Von links: Der bayerische Staatsminister des Innern Joachim Herrmann mit Polizeipräsident Robert Kopp und der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig.

Rosenheim/Berlin – Deutschland und Österreich gehen mit gemeinsamen Kontrollen verstärkt gegen Kriminalität und illegale Einwanderung vor. Das teilte die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig mit.

„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass die deutschen und österreichischen Behörden ihre Zusammenarbeit bei den Grenzkontrollen intensivieren. Ab dem 1. Juni sind die österreichische und die deutsche Bundespolizei sowie die bayerische Landespolizei in Dreierstreifen im Grenzgebiet unterwegs. Dabei wird verstärkt auch der Zugverkehr kontrolliert, um die lebensgefährliche, illegale Einreise auf Zügen zu verhindern. Allein im Jahr 2018 wurden im Bereich der Bundespolizeiinspektion München 1.000 Flüchtlinge auf Güterzügen entdeckt“, so Ludwig. 

Innenminister Herrmann begrüßt Verlängerung 

Auch auf der österreichischen Seite des Brenners wollen die österreichische und deutsche Bundespolizei zusammen kontrollieren. „Das Projekt ist zunächst auf drei Monate ausgelegt und soll dann evaluiert werden. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die grenzübergreifende Zusammenarbeit auch darüber hinaus fortgesetzt wird. Denn damit wird eine Forderung, die ich schon im vergangenen Jahr an das Bundesinnenministerium herangetragen habe, umgesetzt.“ 

Auch Bayerns Innenminister Herrmann und Staatssekretär Stephan Mayer besuchten erst vor kurzem den Grenzübergang bei Kiefersfelden und zogen dabei Bilanz über den bisherigen Verlauf der Kontrollen. Herrmann begrüßte dabei die Verlängerung der Zusammenarbeit.

Pressemeldung Bundestagsbüro Daniela Ludwig, MdB

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